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Laut den am Dienstag in London bei Gericht eingereichten Papieren werfen die Mitarbeiter der früheren Dresdner-Bank- Investmentsparte der neuen Eigentümerin Commerzbank vor, nur rund zehn Prozent der für das vergangene Jahr zugesagten Boni ausgezahlt zu haben.
Wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtete, betrage die höchste Einzelforderung 1,66 Millionen Euro. Das sind umgerechnet rund 2,5 Millionen Franken.
Ausserdem machten die Banker, von denen einige heute nicht mehr für Dresdner Kleinwort arbeiten, auch Zinsansprüche geltend.
Ursprünglich habe bei Dresdner Kleinwort für 2008 ein Bonus-Topf von 400 Millionen Euro (607 Millionen Franken) bereitgestanden, hiess es.
Angesichts des Gewinneinbruchs im Zuge der Finanzkrise seien die Boni dann von der Commerzbank auf ein Bruchteil zusammengestrichen worden. (AWP/gux)