Banken-Boss muss sich bei 75'000 Menschen entschuldigen Sorry für meine Affäre, liebe Mitarbeiter

Der Chef der Bank Lloyds hatte eine Affäre während einer Geschäftsreise. Dafür hat er sich bei seinen Angestellten entschuldigt. Reuig ist er aber nicht.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Lehrlinge zeigen ihren Arbeitsalltag Coop startet Snapchat-Offensive
2 Trauriger Rekord Caritas-Märkte für Arme boomen
3 Theresa May hat Grosses vor Die Briten träumen wieder vom Empire

Wirtschaft

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
15 Kommentare
Fehler
Melden

Antonia Horta Osorio (52) hat es vergeigt: Seine Affäre mit Wendy Piatt (45) ist aufgeflogen. Pikant: Der Chef der britischen Bank Lloyds hat die Präsidentin der Russell Group während einer Geschäftsreise in sein Hotelzimmer eingeladen.

Die «Sun» hat die Affäre Anfang Monat publik gemacht. Und damit für einen veritablen Shitstorm gesorgt. Der war so heftig, dass sich Osorio jetzt bei seinen Angestellten entschuldigt hat. Doch das tat er nur halbherzig. «Wir machen alle Fehler», schrieb der verheiratete und dreifache Familienvater seinen Angestellten. 

75'000 Mitarbeiter haben laut «Daily Mail» die Nachricht gekriegt. In der E-Mail entschuldigt sich Osorio für den Image-Schaden, den er der Bank zugefügt hat. Eine Entschuldigung für seinen Seitensprung liefert er aber nicht.

Privatsache

«Mein Privatleben ist offensichtlich Privatsache», schreibt er. Er erwarte von seinen Mitarbeitern höchste professionelle Standards, was ihn nicht ausschliesse. 

Die Grossbank will die Wogen wieder glätten. Llodys bekräftigt öffentlich, dass Osorio die Kosten selber bezahlt habe. Es seien keine Regeln gebrochen worden, heisst es.

Die Affäre ist ein weiterer Image-Schaden für Llodys. Ende Juli hat die teilverstaatlichte Bank angekündigt, bis Ende nächstes Jahr 3000 Jobs zu streichen. Diese kommen zu den 9000 Stellen dazu, deren Abbau die Grossbank im Oktober 2014 angekündigt hatte. Das Finanzinstitut rechtfertigt den Schritt mit den Brexit-Unsicherheiten. (bam)

Publiziert am 27.08.2016 | Aktualisiert am 30.08.2016
teilen
teilen
0 shares
15 Kommentare
Fehler
Melden

TOP-VIDEOS

15 Kommentare
  • Patrick  Carnot 29.08.2016
    Es gibt Head Hunters, die für Firmen(hochkarätige Jobs wie Anwalt, Privatbanker, oder sonstige Betreuung jeglicher Art auf hohem Niveau, nicht nur Führungspsitionen) nur Leute suchen bei denen das Idyllische Bild perfekt passt. D. h. Verheiratet, mind. 2 Kinder, makellose schulische sowie berufliche Laufbahn, sozial engagiert etc. Für solche Firmen sind Fehltritte ein absolutes NO GO!!! Ein solches Leben wird aber auch dementsp. belohnt. Nichts für Ottonormalbedienstete ;-)
  • Andreas  Dietrich aus Wettingen
    29.08.2016
    Der eigentliche Skandal ist ja nicht sein Seitensprung, sondern dass der "verantwortungsvolle Chef, der mehr als 20 Stunden pro Tag nur im Interesse seiner geliebten Bank und ihrer Angestellten handelt" doch genügend Freizeit für sowas hat. Da stellt sich die Frage: Verdient er sein Gehalt oder bekommt er es einfach so?
  • Alexander  Keller 29.08.2016
    Im Weiteren, ich finde es immer amüsant wieso dass sich bei einer Affäre eines verheirateten Mannes nur der Mann jeweils entschuldigen muss. Zu 90 Prozent weiss die Affäre, dass dieser verheiratet ist. Wieso sagt dann sie nicht "Du bist verheiratet und ich fange nichts mit verheirateten Männern an". Also, es braucht immer zwei Menschen. Oder sehen dies die Frauen anders?
  • Annemarie   Setz 29.08.2016
    Solche Fehltritte von Familienvätern geschehen (leider) tagtäglich. Verstehe nicht was das mit der Bank zu tun hat. Weshalb also so eine Geschichte draus machen. Was für Affären innerhalb von Unternehmen ablaufen ist eigentlich nicht für die Oeffentlichkeit.
    • Ralph  Thorny , via Facebook 29.08.2016
      Nicht so, wenn die Affäre abgehalten ab Arbeitsplatz., spürbar-nervig für Mitarbeiter und abträglich der Arbeit. Wenn komplett ausserhalb: dann O.K.
  • Alexandra  Weber aus Kloten
    29.08.2016
    Die Regeln sind klar:
    Im eigenen Geschäft KEINERLEI Techtel-Mechtel - streng verboten. Doch dies war ein Fremdgehen ausserhalb also keine Entlassung dieses Schürzenjägers. Doch Firmen-Image und Familie sind wohl sehr geschädigt.
    ewz
    • Ralph  Thorny , via Facebook 29.08.2016
      Unsinn: Nirgendwo anders als am ARBEITSPLATZ haben DIE MEISTEN Schweizer Ehen ihren Anfang genommen. Der Unterschied liegt doch darin, ob am Arbeitsplatz, für die andern Mitarbeiter nervig, geflirtet etc wird oder ob dies dann in der Freizeit stattfindet. Da zeigt sich die Klasse.
    • Franco  Sibonetti 29.08.2016
      Was mach ich jetzt mit meiner Frau? Wir haben uns im Büro kennengelernt! Müssen wir jetzt Busse tun........in der Besenkammer?
    • Marco  Weber 29.08.2016
      Wiso soll das Verboten sein? Solange es keinen stört soll man machen was man will!