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Deal: 2008 verkaufte Maschmeyer seine AWD an Swiss-Life-Chef Dörig.
Das Sorgenkind AWD von Lebensversicherer Swiss Life soll schon Ende November einen neuen Namen erhalten.
Der Name AWD ist schon bald Geschichte. Das Sorgenkind des Schweizer Lebensversicherers Swiss Life soll schon Ende November einen neuen Namen erhalten. Wie das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» berichtet sollen die AWD-Finanzprodukte künftig unter dem Namen «Swiss Life Best Select» vertrieben werden. Die Gerüchte über einen Namenswechsel halten sich schon seit dem Sommer, doch laut Insidern soll noch in dieser Woche der Name offiziell bekannt gegeben werden. Swiss Life wollte sich zum Namenswechsel nicht äussern.
Für Swiss Life ist die 2007 erfolgte Akquisition vermutlich das schlechteste Geschäft in ihrer Firmengeschichte. Für 1,9 Milliarden Franken kaufte der Schweizer Lenbensversicher den deutschen Finanzvertrieb. Seither spülte die AWD-Tochter lediglich 35 Millionen Euro in die Kassen in die Swiss-Life-Kassen. Und die Geschäfte laufen weiterhin nicht befriedigend. Zu schwer wiegen die zahlreichen Prozesse in Deutschland und Österreich wegen dubioser Verkaufsmethoden.
Grösster Profiteur des Deals zwischen Swiss Life und AWD blieb der Gründer und damalige AWD-Hauptaktionär Carsten Maschmeyer (53). Der Verlobte der deutschen Schauspielerin Veronica Ferres (47) kassierte beim Verkauf einen Grossteil des Preises und nahm gleichzeitig Einsitz in den Swiss-Life-Verwaltungsrat. 2011 musste er sich aus dem VR zurückziehen, nachdem AWD wegen mehreren Betrugsfällen in Österreich ins Gerede kam. (tun)
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