Absurdes EU-Gesetz Autos dürfen weder bellen noch summen

  • Publiziert: 10.02.2012
play Zu leise unterwegs: Elektro-Autos sollen Geräusche machen.

Der gemeine Bürger schimpft gern über Beamte. Zu Recht, wie nun Brüssel beweist. Denn dort beschliessen fleissige EU-Bürokraten absurde Gesetze am Laufmeter.

Wie umsichtig die EU-Bürokratie sich um neue Entwicklungen kümmert, ist einmal mehr belegt.

Vorsorglich haben die Beamten in Brüssel verboten, dass Elektro-Autos wie Hunde bellen, Katzen miauen oder Bienchen summen dürfen, damit man sie hört.

Dass sich die Stromvehikel ver­glichen mit Benzinern fast geräuschlos fortbewegen, ist ein Problem. Damit sich durch den zunehmenden Elektroverkehr nicht die Unfallgefahr erhöht, sollen sie künstliche Geräusche erzeugen, um auf sich aufmerksam zu machen. So viel ist auch den EU-Beamten klar.

Ausdrücklich verboten werden jetzt: «Tier- und Insektengeräusche», aber auch Melodien sowie Sirenen-, Hup- oder Glockengeräusche.

Am besten – und völlig legal – wären demnach Motorengeräusche. Zum Beispiel jene eines getunten Porsche 911. (map)

Kommentare (5)

  • Herbert  Frick
    Ich bin vehementer Europa-Gegener und lache gerne über jeden Beamtenfurz. Aber das im Artikel Beschriebene macht durchaus Sinn. Wer rechnet bei Tiergeräuschen mit einem nahenden Auto? Und wer möchte schon, dass jedes Fahrzeug piepst, hupt und klingelt wie ein Tamagochi und jeder Hersteller versucht, noch origineller zu tönen? Am Ende kann man sogar Klingeltöne fürs Auto runterladen? Nein danke. Lassen Sie Ihren Hybriden wie einen Ferrari klingen, das ist zwar auch hässlich, aber vertretbar.
    • 11.02.2012
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  • Georg  Ritter
    Es wäre auch in diesem Fall gut, vor dem Schreiben und Schimpfen nachzudenken: Lautlose E-Autos mit Bellgeräuschen kommen sicher jemandem in den Sinn, wären aber keine Bereicherung, sondern ein Ärgernis, also werden sie untersagt, bevor sie zirkulieren und bevor ein Bürger das "Lautzubehör" kauft. Einfach, voraussehend, einleuchtend und im Sinne der Allgemeinheit. Kein Grund also, gegen Beamte zu wettern.
    • 11.02.2012
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  • Heinz  von Allmen , Nidau
    Nun noch ein paar Schweizer nach Brüssel und das Chaos wird noch besser.Da kommen dann ein paar Furtzjdeen noch dazu.Beispiel:Fondue darf nor noch nach Erdbeeren riechen.Kaffe nach Bananen.Ein Braten nur noch nach Rosenduft,ist beliebig fortzusetzen.Leute die auf einen Sitz in Brüssel scharf sind,befinden sich schon in den Startlöchern.
    • 11.02.2012
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  • Yves  Ebneter , Coolum Beach
    Die Hauptprobleme nicht lösen. Dafür lieber sich um belanglosem abgegeben. Sandkasten EU... sprichwörtlich.
    • 11.02.2012
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  • M.  R.
    Hahaha...die haben mehr als eine Mattscheibe in der EU.
    • 11.02.2012
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