Autoindustrie Autoneum baut im Silicon Valley neues Forschungszentrum auf

WINTERTHUR - ZH - Der Autozulieferer Autoneum rüstet sich für die automobile Zukunft. In Sunnyvale im so genannte Silicon Valley in den USA gründet der Autozulieferer ein Kompetenzzentrum, in dem Akustik- und Hitzeschutzkomponenten für neue Mobilitätsformen entwickelt werden sollen.

Neue Komponenten für die mobile Zukunft: Autoneum baut im Silicon Valley ein neues Entwicklungszentrum auf. (Archivbild) play
Neue Komponenten für die mobile Zukunft: Autoneum baut im Silicon Valley ein neues Entwicklungszentrum auf. (Archivbild) KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA BELLA

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Dazu gehören gemäss der Autoneum-Mitteilung vom Dienstag neben Elektrofahrzeugen auch selbstfahrende Autos. Beide Kategorien stellen besondere Ansprüche an die Akustik- und die Wärmedämmung.

So benötigen Elektrofahrzeuge zum Beispiel Komponenten, die neue oder bisher übertönte Lärmquellen - wie durch den Elektromotor hervorgerufene, hochfrequente Töne und Abroll- und Windgeräusche - reduzieren, heisst es in der Mitteilung.

Hinzu kommen neue Anforderungen bei der Wärmedämmung: So ist die Temperatur in der Passagierkabine von Elektrofahrzeugen deutlich niedriger als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, da die Abwärme des Motors fehlt. Zudem sind vermehrt leichte und multifunktionale Komponenten gefragt.

Autoneum baut das Kompetenzzentrum im Silicon Valley von Grund auf neu auf. Es werde keine Verlagerung von Stellen aus der Forschungszentrale in Winterthur geben, sagte Unternehmenssprecherin Anahid Rickmann auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Vorerst wird in Sunyvale lediglich ein kleines Team von maximal 10 Leuten beschäftigt. Das neue Kompetenzzentrum soll den Betrieb in den nächsten Wochen aufnehmen.

Mit dem neuen Kompetenzzentrum will Autoneum seine Markt- und Innovationsführerschaft beim Akustik- und Wärmemanagement von Fahrzeugen ausbauen, um sich so neue Marktchancen zu erarbeiten. Der Standort im Silcon Valley wurde gewählt, weil das Unternehmen so vom Wissenstransfer mit anderen Innovationsführern profitieren kann, wie es in der Mitteilung heisst. (SDA)

Publiziert am 10.01.2017 | Aktualisiert am 10.01.2017
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