Millionen-Deal Auktion der Mobilfunklizenzen ist durch

  • Publiziert: 22.02.2012

Der Poker um die Vergabe der Handylizenzen ist zu Ende. Wer ein Netz weiterhin betreiben will, muss Millionen Franken dafür auf den Tisch legen.

Das Bundesamt für Kommunikation Bakom gab in den letzten Wochen weder die Anzahl Bewerber noch ihre Namen bekannt. Die Kommunikationskommission ComCom werde die Resultate der Auktion erst nach ihrer Durchführung kommunizieren, "um mögliche Kollusionen und Absprachen zwischen den Bewerbern zu verhindern", hiess es beim Bakom im November.

Bekannt war einzig: Die in den kommenden Jahren frei werdenden Mobilfunkfrequenzen (GSM, UMTS) werden im Rahmen einer einzigen Auktion im ersten Quartal 2012 vergeben. Eine gestaffelte Vergabe hätten den Nachteil der Verunsicherung unter den Anbietern - auch über den Ausbau der neue Mobilfunktechnologie LTE in der Schweiz.

Offenbar ist das jetzt passiert. Denn am morgigen Donnerstag, 23. Februar, wollen ComCom und Bakom in einer gemeinsamen Medienkonferenz über die Auktionsresultate respektive die Neuvergabe aller Mobilfunkfrequenzen in der Schweiz orientieren. So steht es auf dem Einladungsschreiben zur morgigen Konferenz.

Bern rechnet mindestens mit Einnahmen von 630 Millionen Franken. Diesen Betrag müssten die Bieter um Swisscom, Sunrise, Orange und Co. gemeinsam aufwerfen, wenn sie weiterhin ein Netz betreiben wollen. (uro)

Kommentare (2)

  • Werner  Mueller , Binningen
    Und wer bezahlt am Ende die ganze Geschichte? Wir. Mit uebehoehten Abo und prepaid Preisen. So garniert der Bund, die Telekommunikationsfirmen und wir sind die geprellten. Saubere Sache!!!
    • 23.02.2012
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  • Rocco  Martignoni
    In Deutschland is das für X Jahren über die Bühne gegangen und das hat 6 Milliarden auf gebracht und trotzdem sind die gebühren von Telefon , Internet und alle damit Samen hängenden Geräte, 50 günstiger oder hat das auch wieder mit die CHF zu tun.
    kauf mahl ein Heftli in Deutschland EU 1.10 in der Schweiz CHF 2.20.
    • 22.02.2012
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