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Das Bundesamt für Kommunikation Bakom gab in den letzten Wochen weder die Anzahl Bewerber noch ihre Namen bekannt. Die Kommunikationskommission ComCom werde die Resultate der Auktion erst nach ihrer Durchführung kommunizieren, "um mögliche Kollusionen und Absprachen zwischen den Bewerbern zu verhindern", hiess es beim Bakom im November.
Bekannt war einzig: Die in den kommenden Jahren frei werdenden Mobilfunkfrequenzen (GSM, UMTS) werden im Rahmen einer einzigen Auktion im ersten Quartal 2012 vergeben. Eine gestaffelte Vergabe hätten den Nachteil der Verunsicherung unter den Anbietern - auch über den Ausbau der neue Mobilfunktechnologie LTE in der Schweiz.
Offenbar ist das jetzt passiert. Denn am morgigen Donnerstag, 23. Februar, wollen ComCom und Bakom in einer gemeinsamen Medienkonferenz über die Auktionsresultate respektive die Neuvergabe aller Mobilfunkfrequenzen in der Schweiz orientieren. So steht es auf dem Einladungsschreiben zur morgigen Konferenz.
Bern rechnet mindestens mit Einnahmen von 630 Millionen Franken. Diesen Betrag müssten die Bieter um Swisscom, Sunrise, Orange und Co. gemeinsam aufwerfen, wenn sie weiterhin ein Netz betreiben wollen. (uro)
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