Alinghi gibt Schweizer Hightech Auftrieb
von Rüdi Steiner | Aktualisiert um 09:58 | 05.07.2007
LAUSANNE – Der Sieg der Schweizer Segler ist beste Werbung für den Hightech-Standort Schweiz. Die ETH Lausanne profitiert am meisten.
Alinghis Triumph in Valencia hat Jan- Anders Manson dort verfolgt, wo die Erfolgsgeschichte des Schweizer Segelschiffs ihren Ursprung hat: an der ETH Lausanne. In deren Labor für Polymere und Verbundstoffe tüftelt der 54-jährige Professor seit 2000 mit 40 Angestellten an Materialien, die Alinghi stabil und schnell machen.
Herausgekommen ist ein extrem leichtes und stabiles Karbon. Aus ihm wurden der Schiffsrumpf und der Mast gefertigt. «Wir haben dabei sehr eng mit anderen Instituten und der Industrie zusammengearbeitet », betont der 55- jährige Schwede. Er nennt dabei etwa die Bootsbauerin Décision.
«Wir haben auch gezeigt, dass wir erstklassige Forschungsresultate in kürzester Zeit in Hochleistungsprodukte ummünzen können», so Manson, der seit 2004 als Vizepräsident für Innovation und Technologietransfer amtet. Die Hochschule bleibt Eigentümerin der Forschungsresultate. Zwei Start-ups, die dieses Wissen kommerziell umsetzen wollen, befinden sich in Gründung.
Nebst neuen Materialen stehen dabei Erkenntnisse im Bereich Sensortechnik im Vordergrund. An Interessenten mangelt es nicht. So ist Manson bereits in Kontakt mit Boeing und Volvo. Weitere grosse Automobilhersteller hätten Interesse angemeldet, sagt Manson.
Vom Erfolg der Alinghi profitiere die ETH Lausanne als Ganze, erklärt Manson. Alinghi mache die Schule zu einer der weltweit ersten Adressen für Materialforschung und raschen Technologietransfer. Die Erfolge erleichterten den Kontakt zu aussereuropäischen Universitäten und zögen neue Studenten an.
Von Alinghis Sieg profitiert auch Bootsbauer Décision. Bereits nach dem ersten Sieg im Jahr 2003 hat er einen Grossauftrag aus Frankreich an Land gezogen. Die Materialkenntnisse wolle Décision vermehrt auf anderen Gebieten zur Geltung bringen, etwa im Baugewerbe, in der Telekommunikation oder in der Raumfahrt, erklärt Jean- Marie Fragnière, Cheftechnologe bei Décision. Ähnliches erhofft sich die Steckverbindungs-Spezialistin Fischer Connectors aus Apples.
Herausgekommen ist ein extrem leichtes und stabiles Karbon. Aus ihm wurden der Schiffsrumpf und der Mast gefertigt. «Wir haben dabei sehr eng mit anderen Instituten und der Industrie zusammengearbeitet », betont der 55- jährige Schwede. Er nennt dabei etwa die Bootsbauerin Décision.
«Wir haben auch gezeigt, dass wir erstklassige Forschungsresultate in kürzester Zeit in Hochleistungsprodukte ummünzen können», so Manson, der seit 2004 als Vizepräsident für Innovation und Technologietransfer amtet. Die Hochschule bleibt Eigentümerin der Forschungsresultate. Zwei Start-ups, die dieses Wissen kommerziell umsetzen wollen, befinden sich in Gründung.
Nebst neuen Materialen stehen dabei Erkenntnisse im Bereich Sensortechnik im Vordergrund. An Interessenten mangelt es nicht. So ist Manson bereits in Kontakt mit Boeing und Volvo. Weitere grosse Automobilhersteller hätten Interesse angemeldet, sagt Manson.
Vom Erfolg der Alinghi profitiere die ETH Lausanne als Ganze, erklärt Manson. Alinghi mache die Schule zu einer der weltweit ersten Adressen für Materialforschung und raschen Technologietransfer. Die Erfolge erleichterten den Kontakt zu aussereuropäischen Universitäten und zögen neue Studenten an.
Von Alinghis Sieg profitiert auch Bootsbauer Décision. Bereits nach dem ersten Sieg im Jahr 2003 hat er einen Grossauftrag aus Frankreich an Land gezogen. Die Materialkenntnisse wolle Décision vermehrt auf anderen Gebieten zur Geltung bringen, etwa im Baugewerbe, in der Telekommunikation oder in der Raumfahrt, erklärt Jean- Marie Fragnière, Cheftechnologe bei Décision. Ähnliches erhofft sich die Steckverbindungs-Spezialistin Fischer Connectors aus Apples.
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