Apple verwendet für die iPhones und iPads das Design der SBB-Bahnhofuhr. Nun gibts dafür Geld für die Bundesbahnen.
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Frappante Ähnlichkeit: Links die neue Uhr auf dem iPad - und rechts die echte Bahnhofsuhr der SBB.
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Uhrenvergleich am Bhf. Stadelhofen: Oben die SBB-Uhr, unten das iPad.
(Dominik Baumann)Vor drei Wochen berichtete Blick.ch, dass Apple in der neuen Software-Version für iPhone und iPad die Bahnhofsuhr geklaut hat.
Nun zeigt sich Apple dafür bei den SBB finanziell erkenntlich. «Die Schweizerischen Bundesbahnen SBB und Apple haben sich über die Nutzung der SBB Bahnhofsuhr auf Geräten wie iPad und iPhone verständigt. Dies haben die beiden Parteien in einer Lizenzvereinbarung geregelt», teilen die SBB heute mit.
«Wir freuen uns über diese Lösung», sagt SBB-Sprecher Christian Ginsig zu Blick.ch.
Wieviel Geld die SBB von Apple bekommen, darüber haben die beiden Parteien Stillschweigen vereinbart. Auch wie das Abkommen zustande gekommen ist, will Ginsig nicht sagen.
Die SBB Bahnhofsuhr wurde 1944 vom Ingenieur und Gestalter Hans Hilfiker für die SBB entworfen. Es handelt sich um eine Design-Ikone, die offenkundig auch im digitalen Zeitalter gut ankommt.
Spezielles Merkmal des sogenannten «Kellenzifferblattes» ist der markante rote Sekundenzeiger, der die Form einer Signalkelle hat. Bis heute stellt sie als Symbol für Innovation und Zuverlässigkeit ein wichtiges Identitätsmerkmal der SBB und der Schweiz dar, wie die SBB schreiben. (sas)
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