Apple verliert 219 Mrd. an Wert: Sucht Tim Cook hier göttlichen Beistand?

Das iPhone ist die Goldgrube von Apple. Da reicht die kleinste Sorge um das Gerät, um den Börsenwert des Konzerns empfindlich nach unten zu drücken. Guckte Tim Cook darum heute beim Papst vorbei?

Kein iPad, aber ein Buch: Papst Franziskus empfing Apple-CEO Tim Cook heute zur Privataudienz. play

Kein iPad, aber ein Buch: Papst Franziskus empfing Apple-CEO Tim Cook heute zur Privataudienz.

L'Osservatore Romano/AP

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Auch der saftigste Apfel kriegt irgendwann Flecken. Apples Verkaufsschlager, das iPhone, könnte seine besten Zeiten hinter sich haben. Diese Sorge drückt den Börsenwert des Konzerns nach unten.

Seit Mai 2015 verlor Apple an der Börse 219 Milliarden Franken an Wert. Das ist ein Zerfall von 28 Prozent. Im Gegensatz schrumpfte der Wert des Gesamtmarks nur halb so viel.

Heisse Gerüchteküche

Apples iPhone ist seit seiner Lancierung im Jahr 2007 zum wichtigsten Umsatzträger für den Konzern geworden. Per Ende September 2015 brachte das iPhone zwei Drittel von Apples Umsatz ein.

Doch die Spekulationen irritieren Anleger. Laut einschlägigen Tech-Blogs habe Apple die iPhone-Bestellungen beim chinesischen Hersteller Foxconn um einen Drittel reduziert. Ein Indiz dafür, dass Apple künftig mit einem Rückgang der Verkaufszahlen rechnet.

Überholt Google bald?

Zudem verlangsamt sich das Wachstum in der iPhone-Sparte. 2011, im vierten Jahr nach der Lancierung, hatte sich der Umsatz mit dem Smartphone noch im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Da ist ein Wachstum von 36 Prozent im letzten Quartal 2015 nur noch enttäuschend.

Mit einem aktuellen Marktwert von rund 540 Milliarden Franken könnte Apple sogar von Konkurrent Google bald überholt werden. Dessen Aktienwert stieg seit Mai um 30 Prozent auf 483 Milliarden Franken.

Tim Cook bei Audienz beim Papst

Ob Zufall oder nicht. Heute um 11.30 Uhr empfing Papst Franziskus den Apple-Chef im Vatikan zur Privataudienz. Was genau besprochen wurde ist zwar nicht bekannt. Die Techaffinität des Papstes fällt aber auf. Erst kürzlich empfing er bereits Google-Boss Eric Schmidt. (ogo)

Publiziert am 22.01.2016 | Aktualisiert am 27.01.2016
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19 Kommentare
  • beat  baur aus niederbipp
    22.01.2016
    ich hatte noch nie ein iphone und will auch nie eines. dass apple alles im alleingang und nicht kompatibel mit vielen anderen geräten macht, ist für mich unverstädnlich - oder anders - kundenbindung abzocke auf hohem niveau. ja, die geräte sind eigentlich sehr gut. aber das drumherum mache ich nicht mit.
  • Sebastian  Henze aus Zürich
    22.01.2016
    Ich finde es gut, dass es iPhones gibt. So koennen auch die technisch nicht so versierten auf einem Geraet rumtatschen ;o]
    Von daher sind die hoeheren Kosten schon berechtigt.
  • Max  Baumgartner aus Balgach
    22.01.2016
    Steve Jobs kann eben nicht wirklich ersetzt werden. So bleibt das iPhone zwar eine Revolution, welche jedoch langsam aber sicher am vermodern ist und von andern Anbietern überholt wird. Selbst ein günstiges Huawei Handy, welches ein Bruchteil vom iPhone kostet, bietet ein wesentlich besseres Preis/ Leistungsverhältnis. Zudem ist nicht zu verachten, dass Apple selbst in der neusten Generation immer noch verhältnismässig alte Komponenten z.B. Kamera etc. einbaut.
  • Anna  Weber aus Zürich
    22.01.2016
    Steve Jobs fehlt.
  • Hans  Meier , via Facebook 22.01.2016
    Nah ja, der Apfel ist ja angebissen. Irgendwann muss er ja faulen...