Apple-Chefdesigner prophezeit Uhrenbranche den Untergang: «Die Schweiz steckt in der Sch...»

Die Spannung auf die iWatch steigt. Nun sagt Apples Chef-Designer der Schweizer Uhrenindustrie den Untergang voher.

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Wirtschaft

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Was für eine Kampfansage: Apples Design-Chef Jony Ive (47) prophezeit der Schweizer Uhrenbranche den Untergang. Der Totengräber soll die lang erwartete iWatch von Apple sein.

Experten erwarten, dass die Smartwatch am 9. September endlich der Öffentlichkeit präsentiert werden soll. Im Vorfeld dazu schaute sich die «New York Times» an, was der Markt bereits hergibt. In diesem Zusammenhang berichtete sie auch über die brisante Aussage von Design-Guru Ive.

Zwingt iWatch die Schweizer Uhren in die Knie?

Ein Designer von Apple habe erzählt, wie Ive begeistert von der iWatch geprahlt habe und anmerkte, dass «die Schweiz in Schwierigkeiten sei». Wobei er laut «New York Times» einen sehr viel drastischeren Ausdruck benutzt habe, um auszudrücken, wie sehr die Uhrennation Schweiz durch Apples iWatch in Bedrängnis gerate.

Blogger vermuten, der Apple Mitarbeiter habe wohl nicht den wahren Wortlaut seines Chefs wiedergeben wollen. Dieser habe wahrscheinlich eher «Switzerland is screwed» gelautet. Frei übersetzt: «Die Schweiz steckt in der Sch...»

Urgestein und Design-Guru

Die Aussage von Ive hat jedenfalls Gewicht. Er ist neben dem Chef Tim Cook (53) der wichtigste Mann bei Apple. Mit vollem Namen heisst er Jonathan Paul Ive und darf den englischen Titel «Sir» vor dem Namen tragen.

Er ist ein Apple-Urgestein und ist bereits seit 1992 bei dem Unternehmen. Er kreierte das iMac-Design mit bunten, halbtransparentem Kunststoff.

Danach ging es steil bergauf. Die Designs der grossen drei Apple-Produkte der jüngen Zeit – iPod, iPhone und iPad – gehen auf sein Konto.

Nick Hayek hat keine Angst

In der Schweizer Uhrenbranche gibt man sich gelassen. Und das nicht nur im Luxussegment, sondern auch bei der Swatch Group. Sie hat sowohl teure, als auch günstigere Marken im Sortiment.

Swatch-Chef Nick Hayek (60) fühlt sich durch die iWatch jedenfalls nicht bedroht. «Wir fühlen uns inspiriert und sehen das als grosse Chance. Es ist eine Bereicherung. Und die Swatch Group ist bestens gerüstet», sagte er «SonntagsBlick». Nächstes Jahr will er eine «Fitness-Swatch» lancieren.

Beide Unternehmen sind kampferprobt: Apple hat mit seinem iPhone den Konkurrenten Nokia ausgeschaltet, obwohl die Finnen lange den Handymarkt beherrschten. Swatch wehrte sich in den Siebzigerjahren erfolgreich gegen japanische Billiguhren.

Publiziert am 04.09.2014 | Aktualisiert am 04.09.2014
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39 Kommentare
  • Rico  Reinhard 05.09.2014
    Ich bin gespannt, ob "Sir Ive" selber seine zahlreichen Rolex, Jaegers, usw. gegen dieses hässliche Stück Plastik eintauschen wird....
  • Rolf  Hess aus Münchenbuchsee
    05.09.2014
    Ein Engländer macht sich lächerlich. Wenn die Leute seine Produkte vor lauter Geldmangel nicht mehr in Massen kaufen können, wird er sich eine Swatch für 50. an den Arm hängen.
  • Peter  Ehrbar aus Gonten
    04.09.2014
    Für mich zählen bei einer Uhr zwei Dinge. Sie muss mir gefallen und Zeitgenau laufen. Woher sie kommt ist mir eigentlich egal. Haben eh fast alles das selbe Uhrwerk drin.
  • Franz  Müller 04.09.2014
    Eine Uhr, die man womöglich täglich aufladen muss ist keine richtige Uhr.
  • Bruno  Köppel aus St.Gallen
    04.09.2014
    Woher nimmt ein Designer die Kompetenz her, den Markt zu beurteilen?