Anlage-Tipps Das sind die häufigsten Anleger-Fehler

Wer sein Geld anlegt, macht laut Experten des VZ VermögensZentrums oft Fehler. Folgende sind die sechs häufigsten.

Bund und Kantone helfen beim Sparen: Je nach Kanton erhalten Schweizer einen schönen Zins für die Vorauszahlung der geschuldeten Steuern. play
Wer sein Geld clever anlegen will, sollte sich vorher gut informieren. Keystone

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Wer sich dafür entscheidet, sein Geld anzulegen, sollte das nicht auf gut Glück tun, sondern gewisse Regeln beachten. Die Experten des VZ VermögensZentrums sagen, welche die sechs häufigsten Fehler beim Anlegen sind: 

  • Risiken falsch eingeschätzt: Viele Anleger unterschätzen das Risiko, das beispielsweise strukturierte Produkte bergen.

  • Zu starkt auf Titel fokussiert: Beim Anlegen eines Depots sollte nicht nur darauf geachtet werden, in erfolgsversprechende Titel zu investieren. Die Strategie, also die Aufteilung der Anlage in Aktien, Obligationen, Immobilien und andere Anlageklassen, spielt eine noch wichtigere Rolle. Die Titelwahl trägt 10 Prozent zum Erfolg bei. Die Strategie 20 Prozent.

  • Weniger Bauch, mehr Kopf: Beim Anlegen gibt es gewisse Regeln, welche einem helfen, das Geld besser zu investieren. Wer sich hierbei nur auf sein Bauchgefühl verlässt, erzielt längerfristig oft weniger Rendite. Machen Sie sich schlau!

  • Zu wenig diversifiziert: Das VZ stellte in einer Untersuchung von Depots fest, dass praktisch alle zu wenig diversifiziert sind. Das heisst, die Anleger investieren zu sehr in einzelne Titel, Branchen oder Märkte.

  • Zu schlechte Produkte: In vielen Depots finden sich Produkte, welche einem der Bankberater empfohlen hat. Nur schnitten die bankeigenen Produkte im Marktvergleich häufig nur mittelmässig ab, so das VZ. Es lohnt sich also, sich bei Dritten Rat zu holen.

  • Hohe Gebühren: Beim Anlegen gehen oftmals die Bankgebühren vergessen. Schon kleinste Unterschiede können die Rendite eines Depots über lange Frist empfindlich mindern. (ogo)

Publiziert am 30.01.2016 | Aktualisiert am 30.01.2016
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4 Kommentare
  • Adrian  Gerber aus Aarberg
    31.01.2016
    Hohe Gebühren? Alle Anbieter kochen nur mit Wasser und es gibt keine _Wundermittel.,
  • Rolf  Staub 31.01.2016
    Nie einem sogenannten Vermögensverwalter einer Bank vertrauen.
    Er wird viel tun (Spesen für die Bank), er wird viel Theorie und Fremdwörter von sich geben und das wars dann.
    Ist ja nicht seinGeld, dass futsch ist.
  • Hans  Scheidegger 30.01.2016
    Mein Tipp, wie man zu einem kleinen Vermögen kommt: Du musst der Bank ein Grosses bringen!
    PS. Noch etwas zum Funktionieren des Aktienmarktes: Du gehst auf den Tiermarkt und kaufst ein Huhn und einen Hahn; der Profit, die Eier und die Küken, gedeihen prächtig; dann kommt ein furchtbares Unwetter, und alle Hühner ertrinken; hättest Du Enten gekauft, wären noch alle da!
    Ich wünsche Allen einen angenehmen Sonntag.
  • Thomas  Muster 30.01.2016
    Ich bin kein Eheberater aber vergleichen wir die Börse mit einer Frau: Unergründlich,unberechenbar,launisch,
    von Gefühlen und Neuigkeiten stark abhängig, aber auch ganz besonders faszinierend.” „Ich kann Ihnen nicht sagen, wie man schnell reich wird; ich kann Ihnen aber sagen, wie man schnell arm wird: indem man nämlich versucht, schnell reich zu werden.“Ich hoffe ich habe sie nicht irritiert!