Am meisten verdienen Berater

  • Aktualisiert am 02.01.2012

ZOLLIKON ZH – Welchen Beruf sollten Sie ergreifen, wenn Sie viel Geld verdienen möchten – und welchen nicht? Machen Sie den «Monster»-Test!

Wenn Sie möglichst Bares auf Ihr Lohnkonto ausbezahlt bekommen wollen, sollten Sie Berater werden – aber auf keinen Fall einen medizinischen Beruf erlernen. Dies zeigt die «Monster»-Lohnstudie der Fachhochschule Solothurn Nordwestschweiz. So sieht die Hitliste der Berufe im Detail aus:

Consulting-Berufe stehen in der Schweiz an der Spitze der Lohnskala. Das Bruttojahreseinkommen ist in diesem Bereich mit 91000 Franken rund 5000 beziehungsweise 6000 Franken höher als in den Telekommunikationsberufen und in den naturwissenschaftlichen Berufen, die Platz 2 und 3 belegen. Dann kommen Marketing und PR und Berufe im Personalwesen. Hier werden immerhin noch 80000 Franken verdient.

Am unteren Ende der Hitliste finden wir Verwaltung, Recht, Logistik mit 70000 Franken und
Design und Gestaltung mit 69800 Franken. Und am wenigsten wird in medizinischen Berufen verdient, noch gerade 65390 Franken.

In Zahlen stehen wir Schweizer im Vergleich mit unseren Nachbarn glänzend da, wenigstens auf dem Papier. 42000 Euro (64700 Franken): Das ist in der Schweiz das durchschnittliche Jahreseinkommen von Angestellten ohne Leitungsfunktion. Dahinter folgen Deutschland mit 35000 Euro (54000 Franken), Grossbritannien mit rund 34500 Euro (53000 Franken) und Österreich mit 28000 Euro (43000 Franken).

Deutlich niedriger sind die Durchschnittslöhne in Italien und Frankreich mit 22500 (35000 Franken) beziehungsweise 20500 Euro (31500 Franken).
Bei der Kaufkraft sieht es aber anders aus. Dem 20-Prozent-Vorsprung auf die Durchschnittslöhne in Deutschland stehen nämlich um 28 Prozent höhere Lebenskosten gegenüber. Trotz niedrigeren Steuern und Sozialversicherungsabzügen in der Schweiz sind die deutschen Löhne damit letztlich mehr wert.

Beliebter Test

Seit seiner Einführung im Oktober 2000 erfreut sich der Monster-Gehaltstest zunehmender Beliebtheit: Nahmen im Jahr 2001 17944 Personen teil, waren es im Jahr 2005 bis Mitte Oktober bereits 97182. Arbeitgeber können mit diesem Test herausfinden, ob sie zuviel oder zuwenig zahlen, und Arbeitnehmern dient der Test zum Vergleich: Wo stehe ich im Vergleich mit Angestellten in gleicher Position in anderen Branchen?
Klicken Sie auf «Machen Sie den Test» und machen Sie mit!

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