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Während die Troika aus EU, IWF und EZB wieder ihre Arbeit in Athen aufgenommen hat, mehren sich die Spekulationen nach einer in Kürze drohenden Staatspleite. Daniel Kalt, Ökonom bei der UBS, hält den Bankrott Griechenlands für höchst wahrscheinlich: «Am 20. März 2012 ist Griechenland bankrott. Dieses Datum können Sie sich in Ihrer Agenda rot markieren.»
Seine Begründung schickt er im Interview mit dem Wirtschaftsportal «cash.ch» gleich nach: «Am 20. März werden 14,4 Milliarden Euro griechische Staatsanleihen zur Rückzahlung fällig.»
Wenn das Land bis dann die Verhandlungen über das nächste 130 Milliarden Euro Rettungspaket nicht abschliessen könne oder die letzte Woche vorerst gescheiterten Verhandlungen mit den Banken über eine freiwillige Schuldenrestrukturierung nicht zu Ende gebracht werden können, werde Griechenland nicht über die Mittel verfügen, die fälligen Anleihen zurück zu bezahlen.
«Dann ist die Staatspleite Tatsache. Wir sehen eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass das so kommt», sagt Kalt.
Griechenland hofft händeringend auf die Freigabe eines zweiten Rettungspaketes von Europäischer Union und IWF, das auf 130 Milliarden Euro veranschlagt wird. Die Voraussetzung dafür ist ein Schuldenerlass der privaten Gläubiger – eine Vereinbarung darüber ist aber lange nicht in trockenen Tüchern.
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Daniel Kalt, UBS-Ökonom, hält die Pleite Griechenlands für unausweichlich. (ZVG)