Als Berater kriegt er 25'000 Dollar pro Tag: Vasella wird Novartis zu teuer

Seit November 2013 besteht zwischen Novartis und ex-Chef Daniel Vasella ein fürstlicher Beratervertrag. Für jeden Tag, den Vasella für den Pharmariesen arbeitet, bekommt er 25'000 Dollar. Jetzt wirds dem Pharmariesen zu teuer.

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Ex-Novartis-Chef und jahrelanger Boni-König Daniel Vasella verschwindet Ende 2016 definitiv aus den Geschäftsbüchern des Basler Pharmariesen Novartis.

Seit November 2013 besteht ein Beratervertrag zwischen Novartis und Vasella. Dieser läuft bis Ende 2016. Diese Vereinbarung bringt Vasella pro Beratertag ein Honorar von 25'000 Dollar. Egal wie viele Beratertage er durchführt, es sind ihm jährlich mindestens 250'000 Dollar garantiert!

Doch damit ist nun Schluss. Der Vertrag wird nicht mehr über das Jahr 2016 hinaus verlängert, schreibt die «Bilanz» in ihrer aktuellen Ausgabe. Ab 2017 gibts kein Vasella-Coaching mehr. Für das kommende Jahr sei sowieso nur noch ein Beratertag geplant, so das Magazin. Also nochmal kosten für Novartis von 250'000 Dollar.

«Dr. Vasella steht Novartis gemäss einer bis Ende 2016 geltenden Vereinbarung zur Verfügung», sagt Novartis-Sprecher Patrick Barth zu Blick.ch. Den Artikel im Wirtschaftsmagazin kommentiere man nicht.

Ein offenes Geheimnis ist: Novartis-Präsident Jörg Reinhardt goutierte den aggressiven Stil seines Vorgängers zu keiner Zeit. Zudem war es für ihn eine grosse Niederlage, von Vasella bei der CEO-Nachfolge übergangen worden zu sein. Statt Reinhardt durfte der US-Amerikaner Joe Jimenez auf den Chef-Posten.

Laut «Bilanz» ist Präsident Reinhardt jedenfalls recht froh, dass nun endlich das letzte Kapitel Vasella bei Novartis geschlossen werden kann. (uro)

Publiziert am 16.10.2015 | Aktualisiert am 16.10.2015
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25 Kommentare
  • Emre  Yilmaz 17.10.2015
    Freie wirtschaft nennt man das ihr nörgler. Ob vasella 25.000 am tag wert ist, entscheidet der auftraggeber. Falls ihr mit eurem büezerlohn nicht zufrieden seit: versucht eine manager/berater/ceo karriere zu starten. Mal schauen wieviele von euch es weit bringen mit einem toplohn. Jeder mensch in ch hat seine zukunft selbst in der hand. Gruss von einem normalbüezer.
    • Hanspeter  Elmer aus Glarus
      17.10.2015
      Sie vergessen, dass die Pharmafirmen keine Autos oder Fernseher verkaufen sondern Medikamente. Sie nutzen das Leid von kranken Menschen aus und machen Milliardengewinne, die sie aus unseren Sozialversicherungssystemen pressen. Ein Medikament in der Schweiz kostet zum Beispiel viermal soviel wie das gleiche Medikament in Griechenland. Aber als Normalbüezer mit geringem Bildungsniveau fehlt ihnen halt vielleicht auch die nötige Sachkenntnis um das Problem zu verstehen.
  • Marion   Jost aus Schönenwerd
    16.10.2015
    Tja, wenn das Wahlergebnis so raus kommt wie viele befürchten geht das so weiter! Wir bezahlen horrende Medi-Preise die dann solche Honorare finanzieren!!! Wer jetzt bürgerlich gewählt hat sollte schleunigst den Mund halten und ja nichts mehr sagen, denn dank dieser Wahl wird der Weg weiterhin für solche Abzocker geebnet!
  • Michael  Meienhofer aus Ostermundigen
    16.10.2015
    da fehlen die Worte - richtig Bösartig gegenüber einem Normalverdiener - König Abzocker, der stellt bald noch Blatter in den Schatten...!
  • Gian  Schumacher aus Köniz
    16.10.2015
    Honorare in solcher Höhe sind eigentlich nur für göttliche Heilsbringer wie Heilande, Uriellas, Stalins und dgl. gerechtfertigt. Mit wirtschaftlichen Überlegungen haben solche Exzesse nichts zu tun. Wie kann man nur glauben, dass Vasellas Ideen derart genial sind dass sie 25000 Fr. /Tag wert sind. Vielleicht stammen diese Ideen aus der Zeit, als Vasella noch bei der revolutionären marxistischen Liga dabei war.
  • Bea  Gräub aus Aargau
    16.10.2015
    Das verdiene ich im jahr.................da läuft etwas verkehrt
    • Marion   Jost aus Schönenwerd
      16.10.2015
      Jaja, und doch wird weiterhin SVP gewählt, genau das passiert dann, der Bürger bleibt auf der Strecke, das ist doch genau das was ich dauernd kritisiere, aber die wenigsten kapieren es!