Alles an die gleiche Adresse Der dümmste Zalando-Betrüger der Schweiz

Ein Walliser (32) bestellte auf Zalando unter verschiedenen Identitäten Produkte, ohne zu bezahlen. Dumm nur: Er benutzte immer den gleichen Computer und die gleiche Lieferadresse.

Ein Paket von Zalando auf einem Förderband (Archiv) play
Der Betrüger bestellte 33 Lieferungen bei Zalando. Keystone

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 BLICK in die neuen Google-Büros am Zürcher HB Ein WC für Frau, Mann und...
2 Graubünden knapp geschlagen Die beliebtesten Skigebiete der Schweiz
3 Hoher Besuch in Bern Bundesräte im Style-Check

Wirtschaft

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
7 shares
5 Kommentare
Fehler
Melden

Das wäre ja noch schöner: Ein 32-jähriger Walliser aus Chablais hat bei Zalando 33 Artikel unter 20 verschiedenen Identitäten bestellt. Gesamtwert der Bestellungen: 6500 Franken.

Sein naiver Plan: Er würde keines der Produkte bezahlen, und der Online-Lieferant würde nie dahinterkommen. Blöd nur, dass er für alle Produkte die gleiche Lieferadresse angab. Und erst noch immer den Computer seines Cousins benutzte.

Nach fünf Produkten war Schluss

So hatten die Strafverfolger leichtes Spiel: Nach Auslieferung der ersten fünf Päckli im Wert von über 1100 Franken schöpfte Zalando Verdacht. Jetzt wurde der Gauner wegen Betrugs zu einer Geldstrafe von 6000 Franken (60 Tagessätze à 100 Franken) verurteilt, wie die Zeitung «Le Nouvelliste» schreibt

Vor Gericht stritt der Beschuldigte ab, dass er sich illegal habe bereichern wollen. Die Justiz dagegen befand, dass er ganz bewusst die Systeme, die bei Zalando Betrüger erkennen sollten, ausgetrickst habe. (kst)

Publiziert am 11.01.2017 | Aktualisiert am 12.01.2017
teilen
teilen
7 shares
5 Kommentare
Fehler
Melden

5 Kommentare
  • Stigmann  Walter 12.01.2017
    Walliser? Jetzt hab ich als Walliser die Schnauze voll: wir sind die Wolfstöter, die nicht Schafe-Liebhaber, die Stromverbrauchenden Schneekanonen-Betreiberer, die einzigen Zweitwohnungsbesitzer, die ewigen Subwentionen-Bezüger, die Neandertaler der Schweiz. Und jetzt sollen wir auch noch für einen Portugiesen, welcher durch die rot-grüne Willkommenspolitik den Schweizerpass bekam, auch noch Schuld sein. So nicht, Das geht einfach nicht mehr.
  • Michel  Müller aus Zurich
    11.01.2017
    Na ja die Wolfstöter sind nicht als schlau Menschen bekannt. Seine Cousine zu heiraten hilft auch nicht ;)))
    • dani  peter 12.01.2017
      @m.müller: bei diesem Herren dem es offensichtlich langweilig war, handelt es sich um einen gebürtigen Portugiesen.....
    •   David Schmid aus Bern
      12.01.2017
      Erstens ist der Mann Portugiese und nicht Walliser und zweitens finde ich es das Letzte, solche Aussagen über die eigenen Landsleute zu veröffentlichen.
    • Andreas  Walter 12.01.2017
      Lieber Herr Müller aus Zürich.
      Und jeder in der Schweiz weiss auch, was die Abkürzung "ZH" (für Zürich) auch noch bedeutet. Die heiraten nicht nur ihre Cousine....
      Jeder Kanton hat seine Schattenseiten.