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Nach Aussage des UBS-Verwaltungsratspräsidenten Kaspar Villiger ist es der UBS noch nicht gelungen, den Abfluss von Kundengeldern zu stoppen. Und die Ungewissheit hält an: Er könne nicht sagen, wann der Trend kehren werden, sagte Villiger der Zeitschrift «Schweizer Arbeitgeber».
Vor allem flössen immer noch US-Kundengelder ab. Deren Weggang sei gewollt, sagte Villiger im Interview. Damit will die UBS Steuersünder loswerden. Er gehe aber davon aus, dass es noch eine gewisse Zeit brauche, bis sich das Vertrauen wieder einstelle.
Er sei sich bewusst, dass die UBS sehr viele Kunden enttäuscht habe. Es gebe kein Patentrezept, um eine neue Unternehmenskultur aufzubauen. Dazu gehöre sehr viel, so unter anderem auch «die Übereinstimmung von Reden und Handeln».
«Wir müssen durch konkretes Handeln beweisen, dass für uns der Kunde und nicht der Bonus im Vordergrund steht», sagte Villiger. (SDA/num)
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Kaspar Villiger ists derzeit nicht zum Lachen zumut: Die Kunden laufen der UBS davon. (Philipp Zinniker)