Airline am Boden Auch am Donnerstag vier Belair-Flüge gestrichen

OPFIKON ZH - Weil sich die Besatzung der Schweizer Airberlin-Tochter nicht wohl fühlt, bleiben auch am Donnerstag vier Belair-Flieger am Boden. Das drohende Aus der Belair schürt Existenzängste. Viele Mitarbeiter der Schweizer Crew sind krank geschrieben.

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Die Belair bleibt auch am Donnerstag am Boden. WIKIMEDIA/PLANESPOTTER94

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Airberlin streicht am Donnerstag weitere vier Belair-Flüge, wie die deutsche Fluggesellschaft auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda mitteilt. Bereits am Mittwoch sind vier Belair-Flieger nicht gestartet (BLICK berichtete).

Auch heute bleiben somit alle sieben Belair-Maschinen am Boden, wie ein Belair-Mitarbeiter gegenüber BLICK auf Anfrage bestätigt. Gestrichen werden die beiden Morgenflüge nach Berlin und Düsseldorf sowie die beiden Flüge am Abend.

Zu diesen Zeiten könne Air Berlin in Zürich keine Ersatzflüge anbieten, sagt der Mirarbeiter. Die restlichen, ungefähr zehn Flüge, werden von Air Berlin oder Niki durchgeführt. Ob die Belair-Crew morgen wieder fliegt, sei noch unklar. Das hänge von den laufenden Verhandlungen mit Air Berlin ab.

Belair droht baldiges Aus

Weil die angeschlagene Airberlin ab April die Touristen-Flüge von der österreichischen Tochter Niki durchführen lassen will, droht der Belair das baldige Aus. Mit der Übernahme durch Niki fürchten 285 Belair-Mitarbeitende, entlassen zu werden.

«Piloten, die unter Existenzangst leiden, können eine Gefahr für die Flugsicherheit darstellen», erklärt Thomas Steffen, Sprecher bei der Pilotenvereinigung Aeropers, gegenüber der Nachrichtenagentur sda bereits am Mittwoch. Die Piloten haben sich deshalb nicht ins Cockpit gesetzt. Aeropers habe das Vorgehen der Piloten unterstützt.

Airberlin bestätigt einen hohen Krankenstand bei den Crews aus der Schweiz. Sie setze alles daran, den Grossteil der Flüge durchzuführen und plant dafür eigene Flugzeuge und Crews ein. Alternativ werde auf andere Flüge umgebucht. Neben den vier gestrichenen Flügen am Donnerstag werde das restliche Flugprogramm planmässig durchgeführt. (bsh/sda)

Publiziert am 12.01.2017 | Aktualisiert um 20:38 Uhr
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4 Kommentare
  • Walter  Brandenburg 12.01.2017
    Es kann doch nicht sein, dass nun auch diese CH-Fluggesellschaft stirbt !
    Wo bleiben Investoren und Manager die sicher der SAche annehmen.
    Die Swiss z. B.sucht ja Angestellte....... Gibt es keine Lösung für diese Unternehmen(im Vergleich ja nicht so viele Angestellte) ?????
    • Fritz  Frigorr 13.01.2017
      Genau! Wo sind da die Grossmäuler mit ihren Milliarden, die doch scheinbar immer nur das Beste für ihr Volch wollen ?
  • Thomas   Lens aus Zürich
    12.01.2017
    Zurzeit buche ich keine Flüge mehr über AirBerlin. Ist mir alles zu unsicher. Da es auch keinen Sitz mehr in der Schweiz gibt oder CH-Adresse, ist mir alles zu unsicher. Buche lieber mit einer anderen Fluggestellschaft. Und im April, Mai oder Juni ist alles Bankrot und jeder hat die Ferien und das Geld verlohren!
  • Herbert  Kessler 12.01.2017
    Es wollen ja alle, viel und vor allem billig fliegen, aber das kann doch nicht rentieren. Also wieder 300 Arbeitsplätze weg, was solls.
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