AB Inbev tüftelt an Nespresso-System für Alkohol Jetzt kommt das Kapsel-Bier

Proscht Nägeli! Der grösste Bierkonzern der Welt will Nespresso kopieren: Statt frisch gezapft, soll das Glas Bier von AB Inbev bald aus einer Kapselmaschine fliessen.

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Gehört Bier aus dem Zapfhahn bald der Vergangenheit an? istockphoto.com

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Bier und Cocktails könnten bald per Knopfdruck kommen: AB Inbev, der weltgrösste Bierkonzern, hat in den USA ein Joint-Venture gegründet, das ein Kapselsystem für alkoholische Getränke entwickeln soll. Das kommt uns bekannt vor, denn heute trinken schon viele Menschen ihren Kaffee auf diese Weise – mit dem Nespresso-System.

Partner im Gemeinschaftsunternehmen mit AB Inbev ist der US-Kaffeekapselhersteller Keurig, schreibt die «Handelszeitung». Der Europasitz des Unternehmens ist in Lausanne.

Keine Brauereien in der Schweiz

AB Inbev dagegen bringt die Bier-Expertise in die neue Firma ein: Jedes dritte Bier, das auf dem Planeten getrunken wird, gehört zum Konzern. Dazu gehören Marken wie Budweiser und Stella Artois, aber auch die deutschen Brauereien Löwenbräu und Beck’s. In der Schweiz gehört keine Brauerei zum Bierriesen.

Grösster Investor bei AB Inbev – mit einem Aktienanteil von 15 Prozent – ist laut «Bilanz» der Schweiz-Brasilianer Jorge Lemann (77). Er ist der reichste Brasilianer und wohnt heute am Zürichsee bei Rapperswil-Jona SG. Grund für den Umzug in die Schweiz: Seine Kinder waren in Brasilien 1999 nur haarscharf einer Entführung entgangen.

Publiziert am 12.01.2017 | Aktualisiert am 13.01.2017
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2 Kommentare
  • Michael  Meienhofer aus Ostermundigen
    14.01.2017
    Irgendwo brauchen ja die Studienabgänge eine Spielwiese für ihre Begabungen.... Auch grosse Erfinder haben ihre Karriere meistens mit einem Flop begonnen...
  •   Zugerli aus Zug
    13.01.2017
    Macht kein Sinn! Wenn es das Ziel ist unterwegs ein Bier zu trinken aus einem Automaten tun es Dosen doch auch. Wenn es Ziel ist den Zapfhahn im Restaurant abzuschaffen, können die Brauereien ihr Bier selber saufen. Macht wirklich kein Sinn