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Sorgenkind des Rüstungskonzerns EADS: der Airbus A380 (Archiv) (Keystone)
FARNBOROUGH - Boeing konnte den Konkurrenten deutlich überflügeln. Für den Riesenvogel A380 ging an der wichtigsten Verkaufsmesse in diesem Jahr keine einzige Bestellung ein.
Für Airbus ging die weltbekannte Luftfahrtmesse im englischen Farnborough gestern mit einer Enttäuschung zu Ende. Keine einzige Bestellung für den Riesenvogel A380 ging ein. Trotzdem rechnet Airbus damit, in diesem Jahr 30 Stück des A380 verkaufen zu können. Die Schlagzeilen über die Haarrisse an den Flügeln, sollen ebenfalls nicht im Weg stehen.
Doch auch sonst sieht die Bilanz nach fünf Messetagen für die Europäer ernüchternd aus. Insgesamt gingen bei Airbus 115 Bestellungen ein mit einem Gesamtwert von 16,9 Milliarden Dollar. Bei der letzten grossen Messe in Frankreich waren es rund vier Mal mehr. Gestern sackte deshalb auch der Aktienkurs von Airbus ab.
Ganz anders der Erzkonkurrent Boeing aus den USA: Allein am letzten Messetag wurden vom Typ B737 150 Stück im Gesamtwert von 14,7 Milliarden Dollar bestellt. Insgesamt erhielt Boeing Aufträge für 396 Flugzeuge im Wert von 37 Milliarden Dollar. (map)
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