840 Geräte in der Schweiz betroffen Dieser Gasherd könnte explodieren

Der Hausgerätehersteller BSH warnt vor Explosionsgefahr bei Gasherden. Kunden sollen betroffene Geräte nicht mehr nutzen. Eine Reparatur soll das Problem beheben.

Gasherde Explosion möglich: BSH warnt Schweizer vor Explosions-Gefahr play
Die Herde werden unter den Marken Siemens und Bosch vertreiben. Zvg

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Lehrlinge zeigen ihren Arbeitsalltag Coop startet Snapchat-Offensive
2 Theresa May hat Grosses vor Die Briten träumen wieder vom Empire
3 Trauriger Rekord Caritas-Märkte für Arme boomen

Wirtschaft

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
3 Kommentare
Fehler
Melden

Gasherde lösen bei manch einem ein mulmiges Gefühl aus. In diesem Fall berechtigt: Mit Zeitungsinseraten und Online-Bannern warnt Europas grösster Hausgerätehersteller BSH heute von einer «möglichen Explosionsgefahr» bei bestimmten Gasherden von den Marken Siemens und Bosch.

Grund ist eine mögliche Beschädigung am Gasanschlussteil. Unter bestimmten Umständen kann es zu einem unkontrollierten Austritt von Gas kommen und in äusserst seltenen Fällen ein Explosionsrisiko entstehen, schreibt der Hersteller. Besitzer des Gerätes sollen bis zum Austausch des Teils die Gaszufuhr abdrehen und das Gerät nicht mehr benutzen. 

Fünf Gerätetypen betroffen

Betroffen sind freistehende Gas-Standherde, die zwischen Januar 2009 bis Oktober 2011 hergestellt wurden. Insgesamt sind es acht Gerätetypen – vier von Bosch und vier von Siemens. Wer herausfinden will, ob der eigene Herd betroffen ist, muss die Modellnummer auf einer Webseite eingeben.

Die Nummer ist entweder in der Schublade unter dem Herd oder im Innenraum des Backofens aufgedruckt. Bei Unsicherheiten sollen sich Kunden an eine Hotline wenden (0800 833 833).

Das Unternehmen verspricht, die Teile sehr schnell auszutauschen. Kunden müssen also nicht wochenlang auf den Herd verzichten.

Einige Herde bereits repariert

Von der Austauschaktion sind weltweit rund 170'000 Herde betroffen – in der Schweiz sind es 843 Geräte. Einige davon wurden bereits repariert. Der Austausch des betroffenen Teils ist kostenlos. Die Geräte wurden hauptsächlich in den Niederlanden, in Belgien und Deutschland verkauft. 

Das Problem ist bei einem internen Qualitätstest festgestellt worden. Zudem kam es diesen Sommer in Deutschland zu einer Gasexplosion mit einem Verletzten, sagte eine Sprecherin der deutschen «Tagesschau». (bam)

Publiziert am 12.10.2016 | Aktualisiert am 12.10.2016
teilen
teilen
0 shares
3 Kommentare
Fehler
Melden

3 Kommentare
  • Armin  Bruesch aus Thusis
    12.10.2016
    Schuld an der Misere mit Handys und Elektroapparate sind die Automatisierungen Weltweit.Wie lange gehts noch bis die Autos Explodieren, die Fahrstühle, die Migros und Coopkassen? Die Sonne wird es nicht sein, die leuchtet noch 3 Milliarden Jahre !
  • marc  klauser aus schmitten
    12.10.2016
    2 Handys rauchnen und plötzlich fliegt jetzt jeder Apparat in die Luft oder was ?
  • Rolf  Wysshaar 12.10.2016
    Interner Qualitätstest? 5 Jahre nach letztem Herstelldatum. Schön wäre, würde das bei jeder aktuellen Serie gemacht, bevor etwas in den Verkauf kommt.