
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
play
Die triste Miene passt zum Anlass: George W. Bush verpflichtet die US-Bürger zu horrenden Zahlungen. (Reuters)
Die Riesensumme sollen die US-Steuerzahler innerhalb der nächsten zwei Jahre in die Finanzwirtschaft buttern. Das berichtete der Fernsehsender CNN unter Berufung auf ein Papier, das dem US- Kongress vorlag.
Was die Regierung für das ganze Geld erwerben wird, stimmt wohl kaum einen US-Amerikaner froh: Tonnenweise faule Wertpapiere, die eine ausser Rand und Band geratene Finazwirtschaft während Jahren angehäuft hat. Das ist der Deal.
Das dreiseitige Papier der US-Regierung ist offenbar die Grundlage von Beratungen von Parteipolitikern und Regierungsvertretern, die am Wochenende in Washington über das von Präsident George W. Bush angekündigte Rettungspaket sprachen.
Bush bekräftigte am heutigen Samstag, dass das Rettungsprogramm für die angeschlagene Finanzbranche so rasch wie möglich verabschiedet werden müsse. Er betonte erneut, dass der Plan trotz aller Risiken für die Steuerzahler «unerlässlich» sei.
Während Finanzminister Henry Paulson am gestrigen Freitag eine Grössenordnung von «hunderten Milliarden» Dollar erwähnt hatte, erwarteten andere Politiker Kosten der Rettungsaktion von bis zu einer Billion Dollar. (SDA)