Standort Thun stark betroffen Solarzulieferer Meyer Burger streicht 250 Stellen

THUN BE - Der Solarzulieferer Meyer Burger spart weiter: Das Unternehmen baut bis Ende Jahr 250 Stellen ab.

Die meisten Stellen fallen am Hauptsitz von Meyer Burger in Thun weg (Archiv) play
Meyer Burger baut 250 Stellen ab.  Keystone

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Abbau beim Solarzulieferer Meyer Burger: Bis Ende Jahr verschwinden 250 Stellen, ein Drittel davon in der Schweiz, hauptsächlich in Thun BE. Gespart werden sollen 50 Millionen Franken pro Jahr, wie aus einer Mitteilung vom Donnerstag hervorgeht.

Der Stellenabbau findet im Rahmen eines Restrukturierungsprogramms statt, mit dem das Unternehmen seine Profitabilität nachhaltig erhöhen will, wie aus einer Mitteilung vom Donnerstag hervorgeht. Dazu will sich Meyer Burger auf seine Kerntechnologien konzentrieren. Ziel sei, das Unternehmen in seinen strategischen Technologiebereichen zu stärken. Zudem solle es flexibler auf kurzfristige Marktveränderungen reagieren können.

Konkret würden die Abteilung für Forschung und Entwicklung, die weltweite Verkaufs- und Serviceorganisation, wie auch gewisse Teile des Produkteportfolios weiter gestrafft. Zum Stellenabbau schreibt Meyer Burger, Kündigungen seien wahrscheinlich für etliche Mitarbeiter nicht zu umgehen. Es finde zunächst ein Konsultationsverfahren mit den Arbeitnehmervertretern statt.

Meyer Burger ist angesichts der Lage in der Solarindustrie schon seit längerem auf Sparkurs: Seit 2011 sei der Personal- und Betriebsaufwand von 330 Millionen auf zuletzt 210 Millionen Franken reduziert worden. Damit habe das Unternehmen im ersten Halbjahr 2016 erstmals wieder auf Stufe EBITDA einen Gewinn erzielt. (SDA)

Publiziert am 29.09.2016 | Aktualisiert am 29.09.2016
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7 Kommentare
  • Köbi  Karrer 29.09.2016
    Als Alternativen wären da noch Investitionen in die Geothermie zu empfehlen, z.B. in Basel oder St. Gallen. Die Rechnung geht aber nur für die auf, wo in der Gipserei- bzw. Fassadenrenovationsbranche arbeiten.
  • Poldi  Pokorny 29.09.2016
    Alternative energie werde viele arbeitsplätze schaffen sagten uns die Weltretter. Diejenigen, die entstanden sind, sind es nur dank Subventionen. Aber Hauptsache wir tun Gutes und lassen andere dafür bezahlen
  • Hans Jakob  Rölli , via Facebook 29.09.2016
    Für mich ist der Solarstrom in unseren Gegenden ein unstetiger Geselle. Ich verstehe nicht, warum die Allgemeinheit diesen grünen Trend mitmacht und mit Einspeisevergütungen luxeriös subventioniert.
    Versuchen Sie mal am 23. Dezember so nach 16.00h mit reinem Solarstrom einen Weihnachtskuchen zu backen!
  • Eric  Vieira aus Frenkendorf
    29.09.2016
    Soweit mit den Märli: "erneuerbaren Energien und grüne Wirtschaft schaffen mehr Jobs...."
  • Roland  Wyler 29.09.2016
    hier geht es nicht um rot oder grün. das management hat schlichtweg versagt. mb stellt ja nicht solarpanel her, er stellt maschinen zur solarpanelproduktion her. und wenn weltweit genügend maschinen stehen und die den bedarf an panels abdecken können, erleidest du eben einen dramatischen absatzeinbruch. das wusste nun jeder und jede nur pauli nicht. der fährt lieber aston martin, kann er ja, er ist ja auch nicht grün rot
    • Think  Advantage aus ThinkAdvantagen
      29.09.2016
      Pauli wusste es auch! Er hat dies in jedem Moment kommuniziert! Bei jeder Aktionärssitzung sagte er dass dies aktuell ein schweinemarkt sei (google it, das ist ein Fachwort) und dass Sich dieses extreme Wachstum nicht durchziehen wird! Was Pauli nicht vorausgesehen hat, dass der Markt so lange braucht um sich zu normalisieren! Er ging von 2013-2014 aus... aktuell siehts mehr nach 2018 aus!