2700 Stellen wandern nach Zürich Swiss Re zügelt Arbeitsplätze ab

Adliswil verliert seinen grössten Arbeitgeber. Die Swiss Re wandert in den nächsten Jahren nach Zürich ab. Der Gemeinde entgehen so Steuereinnahmen in Millionenhöhe.

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Der Hauptsitz des Rueckversicherers Swiss Re (Archiv) play
Die Arbeitsplätze der Swiss Re wandern von Adliswil zum Hauptsitz nach Zürich ab. Keystone

In Adliswil ist die Swiss Re der grösste Arbeitgeber. 2700 Mitarbeiter beschäftigt der Rückversicherer in der Zürcher Gemeinde. Doch damit ist bald Schluss. In den nächsten Jahren wird die Swiss Re die Arbeitsplätze von Adliswil nach Zürich verschieben, schreibt die «Zürichsee-Zeitung». 

«Die Verlagerung der Mitarbeitenden von Adliswil nach Zürich wird sich voraussichtlich deutlich in die 2020er-Jahre hinein erstrecken», sagt Sprecherin Brigitte Meier. 

Durch den Wegzug verliert Adliswil einen kräftigen Steuerzahler. «Die Steuereinnahmen bei der Swiss Re schwankten von Jahr zu Jahr», erklärt der Adliswiler Finanzvorstand Farid Zeroual. Man werde aber auf Einnahmen im einstelligen Millionenbereich verzichten müssen.

Wer das Gebäude übernimmt, ist noch unklar. Laut einem internen Schreiben der Swiss Re hat sich das Unternehmen im Dezember bereits mit einem Käufer geeinigt. Doch der bleibt noch geheim. «Wir haben zu den Details des Verkaufs Stillschweigen vereinbart», sagt Meier. (bam)

Publiziert am 15.02.2016 | Aktualisiert am 15.02.2016
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5 Kommentare
  • Daniel  Roth 16.02.2016
    Wenistens gehen in diesem Fall die Arbeitsplätze nicht verloren.
  • Manfred  Grieshaber aus Zollikon
    16.02.2016
    Globalisierung live, ohne staatliche Interventionsmöglichkeiten kumulieren Firmen der gleichen Branche an einem Ort, dort wie sie aktuell die besten Bedingungen finden. Aber damit wird die Lawine der Gentrifizierung losgetreten. Am Schluß verdrängt die im Verhältnis zur gesamten Einwohnerzahl kleine Gruppe an Bezügern hoher Saläre die alte Wohnbevölkerung.
  • Andrea  Bolliger , via Facebook 15.02.2016
    Damit noch mehr Menschen nach Zürich pendeln müssen. Wann wird eigentlich die Wirtschaft für die Verkehrsinfrastruktur zur Kasse gebeten?
  • Lionel Werren,  der Klartexter 15.02.2016
    Nein bitte nicht, ist sonst schon zu eng in Zürich! Wohin denn eigentlich? In die Europaallee?
  • Michel  Müller aus Zurich
    15.02.2016
    Komisch, da konnten Sie sicher das Gebäude teuer verkaufen, weil sonst macht es keinen Sinn die 3 km Luftlinie zu überwinden ;)