20 Prozent Feierabend-Rabatt So reagiert die Konkurrenz auf Lidls Kampfansage

Lidl testet einen neuen Rushhour-Rabatt. Damit will der Discounter Pendler, die im Feierabendstau stecken, in die Läden locken. Lidl hat die Konkurrenz offenbar auf dem falschen Fuss erwischt.

So reagiert die Konkurrenz auf Lidls 20 Prozent Feierabend-Rabatt play
Wer bei Lidl in Winterthur Töss ZH ab 17 Uhr einkauft, spart 20 Prozent auf (fast) alles. Keystone

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Lidl lanciert einen neuen Preiskampf! 20 Prozent auf das ganze Sortiment bekommt ab sofort, wer in der Lidl Vorzeigefiliale in Winterthur Töss ab 17 Uhr bis Ladenschluss einkauft. Ausgenommen sind nur Spirituosen, Feuerwerkskörper, Tabakwaren, Wertmarken, Reisen und gebührenpflichtige Kehrichtsäcke.

Eine derart aggressive Rabatt-Aktion gab es in der Schweiz noch nie. Sie hat offenbar selbst die Konkurrenz überrascht, die ebenfalls einen Grossteil ihres Umsatzes in den Abendstunden macht. Entsprechend dünn fallen deren Statements aus. «Wir kommentieren die Massnahmen von Mitbewerbern grundsätzlich nicht», sagt Migros-Sprecherin Martina Bosshard. Ähnlich tönt es bei Denner.

Etwas gesprächiger ist man beim Konkurrenten Coop. «Alle Kunden profitieren jede Woche und den ganzen Tag von Aktionen und speziellen Angeboten», sagt Andrea Bergmann. «Vom Morgen bis am Abend.»

Die Konkurrenz beobachtet

Aldi-Sprecher Philippe Vetterli sagt auf Anfrage: «Wir beobachten die Massnahmen der Mitbewerber mit Interesse.» Man biete allerdings nicht nur in einzelnen Filialen ein Sortiment zu attraktiven Preisen an.

Dass Lidl für den Test auf die neue, moderne Winterthurer Filiale setzt, erstaunt nicht. Sie liegt direkt an der Autobahn A1. Abend für Abend stauen sich dort Tausende Pendler aus der Ostschweiz. «Unsere Lösung dieses Problems: Bei Lidl einkaufen anstatt im Stau Zeit zu verlieren», sagt Lidl-Sprecherin Corina Milz.

Der Test läuft noch bis am 8. Oktober. Ob die Aktion auf weitere Läden in der Schweiz ausgeweitet wird, kann Lidl-Sprecherin Milz noch nicht sagen. «Wir werden die Aktion beobachten und schauen wie es von der Kundschaft angenommen wird, bevor wir über weitere Schritte entscheiden.»

Publiziert am 19.09.2016 | Aktualisiert am 01.10.2016
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35 Kommentare
  • Hansueli  RIeben 20.09.2016
    Ja, geiz ist geil! ich gehe nicht freiwillig zu aldi oder lidl!
  • Richard  Reich aus Basel
    20.09.2016
    Wahrscheinlich wird es dort nun noch mehr Stau haben, weil die ganzen Einkaufstouristen nach Winterthur fahren, damit sie von den 20 Prozent Rabatt profitieren können.
  • Peter  Müller 20.09.2016
    Hallo!!! Ihr hab ja einen Knall! Ich finde es gut, dass sich entlich jemand in diese Richtung wagt. Wir haben hier in der Schweiz immer noch Preise die überteuert sind und nun, wo sich einer in die richtige Richtung bewegt wird gestänkert! Man kann es eben nicht allen recht machen und was die Produkte angeht, da glaube ich nicht, das es an Qualität fehlt. Überlegt selbst mal. Ich bin auch für Qualität und Nachhaltigkeit, aber das Verhaltnis hier in der Schweiz ist so etwas von daneben.
    • My  Juckern 20.09.2016
      Stimmt aber auch die Löhne die müssen auf EU Land runter, sonst stimmt das Verhältnis nicht
    • Chris  Patton aus Biel
      20.09.2016
      Herr Juckern, Netto gesehen sind unsere Löhne leider schon sehr nah an EU, dieses Märchen muss aufhören. Was noch weit weg von der EU ist, sind die Mieten und da kriegen die Hausbesitzer leider den Hals nicht voll. Ich glaube wenn wir in den nächsten 20ig Jahren Erfolg haben wollen, müssen viele Fixkosten drastisch gesenkt werden und das nicht primär bei den Löhnen. Unser hoch bezahl System funktioniert so lange bis ein paar nicht mehr zahlen können, an diesem Wendepunkt ist die Schweiz.
  • Michael  Falk , via Facebook 20.09.2016
    Als wer her schreibt, dass die Qualität bei Lidl nicht gut wäre tickt nicht richtig. Die Qualität ist genausogut wie Migros oder Coop, Landi ist einfach regional oder fast schon Dorfintern sehr gut bei den Produkten aber hört auf mit dem Quatsch die Qualität von Lidl oder Aldi als minderwertig oder schlecht zu bezeichnen. DAS STIMMT EINFACH NICHT! Sie sind gefürchtete Einkäufer weil sie den Preis bestimmen den Sie zahlen und der Produzent muss schauen wie er hinkommt.
    • Gabor  Posch 20.09.2016
      Der Produzent hat das Know-how, die Technik, die Infrastruktur, während der Händler nichts kann, ausser den Vertrieb organisieren. Wenn der Händler nicht handelt, leben die Menschen trotzdem. Wenn der Produzent nicht produziert, verhungern sie. Und genau deshalb sind bei mir Margenhengste komplett unerwünscht.
  • Meyer  Roman aus Aarau
    20.09.2016
    Was ist Wertschätzung der Lebensmittel. Weiss das jemand.

    Heute muss bei ca. 15 Prozent der Menschen alles billig, billig billig sein.

    Der Produzent in Asien, Afrika und auch unsere Bauern bekommen immer weniger für die Lebensmittel.

    Wir sind überzeugt das sich das Rächt von der Natur.

    Unser Vorschlag an die Läden, wird Vernünftig und Produziert zu Anständigen Preisen, damit die Qualität stimmt.