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Das Repräsentantenhaus sieht vor, die US-Steuerbehörde (IRS) um 784 neue Volllzeitangestellte aufzustocken, die gegen Steuerbetrug und Ähnliches vorgehen. Die Abgeordneten sehen für die neuen Stellen insgesamt eine gesamte Lohnsumme von 128,1 Millionen Dollar vor. Der Senat soll den Budgetposten in den nächsten Tagen gutheissen.
Dies bestätigte der Sprecher des IRS, Frank Keith, gegenüber US-Medienvertretern, nachdem bekannt wurde, dass das Amtshilfegesuches der USA in Sachen UBS bei der eidgenössischen Steuerverwaltung eingegangen ist (Blick.ch berichtete).
Das Gesuch erfolgt auf das Abkommen, das die Schweiz und die USA zur Beilegung des Steuerstreites vor knapp zwei Wochen unterzeichneten.
Die USA lassen gemäss dem Vertrag ihr Durchsetzungsbegehren vor einem US-Gericht zur Herausgabe von 52000 UBS-Kundendaten fallen. Die Schweiz verpflichtet sich im Gegenzug, die 4450 Datenstämme, auf deren Überprüfung sich die beiden Staaten einigten, schnell an die Hand zu nehmen.
Bis zu 10000 neue Fälle
Die ersten 500 Informationen über vermutliche Steuerhinterzieher sollen in spätestens 90 Tagen überreicht werden, die restlichen innerhalb eines Jahres.
Bis zu 10000 neue Fälle, die durch den Steuerstreit mit der Schweiz und UBS ans Licht gekommen sind, plant das IRS laut US-Medienberichten zu verfolgen. Neben den Daten, die die UBS im Rahmen des Amtshilfegesuches überreichen soll, handelt es sich dabei um Scharen von US-Steuerpflichtigen, die sich im Rahmen eines freiwilligen Selbstanzeige-Programmes beim IRS meldeten. (gca/SDA)