Wirksame Vorbeugung Hautkrebs-Spezialisten loben den Burkini

Das Tragen des Ganzkörper-Badeanzugs wird derzeit viel diskutiert und ist höchst umstritten. Jetzt bekommen Burkini-Befürworter Hilfe von unerwarteter Seite.

A woman wearing a burkini walks in the water on a beach in Marseille play
Eine Frau mit Burkini und Kind an einem Strand im französischen Marseille. REUTERS

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Der politisch höchst umstrittene Burkini ist aus Sicht von Ärzten eine wirksame Methode zur Vorbeugung von Hautkrebs. Da die Wirkung von Sonnenschutzmitteln einer Studie zufolge begrenzt ist, wäre entsprechende Kleidung der beste Schutz.

«Eine denkbare Variante ist der Burkini», sagte der Präsident der Europäischen Vereinigung der Dermato-Onkologen, Claus Garbe, am Mittwoch in Wien. Der Burkini sei ursprünglich von einer Australierin entwickelt worden.

In Australien ist die Gefahr, an Hautkrebs zu erkranken, besonders hoch. 50 Prozent der Burkinis würden von Nicht-Musliminnen gekauft, meinte Garbe. Das Tragen des Ganzkörper-Badeanzugs durch Musliminnen gilt manchen Politikern als Zeichen mangelnder Bereitschaft zur Integration. (SDA)

Publiziert am 31.08.2016 | Aktualisiert am 03.09.2016
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10 Kommentare
  • Jean Pierre  Stocker 01.09.2016
    Die Hautkrebsspezialisten haben natürlich recht. Künftig gehen Männlein und Weiblein wegen des Sonnenschutzes nur noch angezogen ins Wasser. Was ist das bloss für ein Schwachsinn!!!!
  • sixtus  hochstrasser aus villmergen
    01.09.2016
    bei all diesen diskusionen wird etwas entscheidendes vergessen. durch das erlauben und tolerieren solcher verhüllungen, geben wir dem islam das recht eines tages zu verlangen, dass sich westliche frauen ebenfalls verhüllen müssen, da es für muslimische frauen unzumutbar wäre unverhüllte und nackte frauen anzusehen.

    der islam hat ein "ZIEL", die islamisierung der welt, und er hat zeit!
  • Toni  Brunner aus Dasmarinas/Cavite/Philippines
    01.09.2016
    Burkini...? Leute sucht mal auf google nach "Facekini"!
    Ein Trend aus China, gedacht als Schutz vor Sonneneinstrahlung auf die Haut, aber halt...! Nicht wegen Hautkrebs.
    Asiatinnen träumen alle von möglichst weisser/heller Haus, dem wichtigsten Schönheitsmerkmal auf dieser Seite der Erdkugel.
    Und Schönheit muss ja bekanntlich leiden, sagt man...
    Der Facekini ist ein Ganzkörperbadeanzug mit Kopfhaube (mit 3 Löchern für Augen und Mund)
    Noch was: Die tragen das 100 Prozent freiwillig...!
  • Felix  Saxer aus Ruswil
    31.08.2016
    Mann muss also lange Hosen und noch ein Kleid drüber anziehen, zudem noch die Haare bedecken um sich gegen Hautkrebs zu schützen - vollkommener Blödsinn. Fortan müssen also auch alle Fischer und sowieso alle Männer einen Burkini tragen. Als ob die Musliminnen sich so vor Hautkrebs schützen wollen, ist doch lachhaft.
  • Ernest  Blanco 31.08.2016
    Lieber Blick, solange die Söhne und Ehemänner dieser Frauen den Badespass ohne Ausnahme mit nacktem Oberkörper und kurzen Badehosen geniessen wollen, solange muss man hier logisch konsequent von Unterdrückung sprechen. Wenns - wie oft behauptet - freiwillig wäre und sogar Spass machen würde, dann wären diese Männer mit Sicherheit die ersten, welche solche Ganzkörper Anzüge tragen wollten , oder etwa nicht ?
    • Marco  B 31.08.2016
      Ich habe gerade auf SRF die Rundschau gesehen.... Frau Alice Schwarzer behauptet es mit annähernd denselben Worten...
      Ich schmunzle schon, mit wem sich konservative Schweizer plötzlich ins Bett legen, wenn religiös-kulturelle Ressentiments beackert werden sollen.
      Ich frage mich einfach, was kommt als nächstes aus dieser Küche? Das frage ich mich vor allem deshalb, weil es mich eigenartig dünkt, wer da plötzlich aus heiterem Himmel fremdländische Frauen "befreien" möchte. Oder etwa nicht?
    • Marco  B 31.08.2016
      Vielleicht könnte ich mich auch etwas deutlicher ausdrücken:
      Ich nehme keinem ab, dass es hier um Befreiung der Frauen oder um Wahrung unserer freiheitlichen Werte geht - es geht im Grunde nur um eines: es handelt sich hierbei um einen Frontalangriff auf den Islam.
      Nicht, dass ich ein Freund des Islam wäre, ganz und gar nicht. Aber bei Extremismus und Kreuzzügen wird mir übel.
      Ich will einfach nicht, dass sich in unserem Land eines Tages Nichtchristen rechtfertigen oder kennzeichnen müssen...
    • Istvan  Gorowich aus Switz
      01.09.2016
      @Marco B. Und ich nehme keinem ab, dass es bei der Emazipation um die Befreiung der Frau und Gleichberechtigung geht. Dort geht es einzig um die Unterdrückung des Mannes. also weg mit allen Gelichstellungsbürolein und Lohngleichheit.