Heute im BLICK: Nach Hackerangriff Wie sicher ist meine Kreditkarte

  • Aktualisiert am 20.01.2012
  • Thomas benkö

Waren Sie in letzter Zeit in den USA? Haben Sie über eine US-Internetseite geshoppt? Dann könnten Sie vom spektakulärsten Datenklau Amerikas betroffen sein.

Zuerst: Der Angriff auf Kreditkarten-Daten hat nichts mit gewöhnlichem Internetshopping zu tun.

Hacker haben sich Zugang zu Daten der amerikanischen Abrechnungsfirma CardSystems verschafft. Das ist eine der Firmen, die in den USA Kreditkartengeschäfte abwickeln.

Es sind daher nur die Schweizer Kunden betroffen, die in letzter Zeit in den USA oder via US-Webseite per Kreditkarte eingekauft haben.

Insgesamt seien weltweit 200 000 Kunden gefährdet, erklärte CardSystems-Chef John Perry der «New York Times». Aus Japan wurden bereits etwa 120 illegale Transaktionen gemeldet.

Die Schweiz kam hingegen mit einem blauen Auge davon. Alle Schweizer Banken meldeten, dass keine Kunden betroffen seien. Allerdings wurden 4000 Mastercards und hunderte Visakarten aus Sicherheitsgründen ausgetauscht. Trotzdem wird den Kunden geraten, die nächsten Kreditkartenabrechnungen pingelig zu überprüfen.

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Die Ganoven lauern nicht im Netz

Das Bezahlen mit Kreditkarte via Internet ruft bei vielen Leuten ein mulmiges Gefühl hervor. Zu Unrecht, wie Ludovic Bauer vom Kreditkartenherausgeber Viseca meint: «Im Internet sind mir keine Schadensfälle bekannt.» Das grösste Risiko ist der Kunde selbst. «Viele merken nicht, dass ihnen die Karte abhanden gekommen ist», meint Bauer. Aufgepasst auch im Restaurant, wenn der Kellner mit der Karte auffällig lange nicht zurückkommt – er könnte sie kopieren. Immer gilt: sich bei einem unguten Gefühl sofort mit der Kreditkartenfirma in Verbindung zu setzen.
Internet-Shopping: sicherer als sein Ruf.- Keystone

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