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Ursache für die Gicht ist eine Stoffwechselstörung, bei der die Nieren überschüssige Harnsäure nicht ausscheiden. Harnsäure entsteht im Körper als Abbauprodukt. Ist ihr Anteil im Blut zu hoch, bilden sich Harnsäurekristalle. Diese lagern sich im Gewebe meist in der Nähe der Gelenke ab. In der Folge entzünden sich diese und schmerzen stark. Allerdings: Es gibt auch Menschen mit hohen Harnsäurewerten ohne Gichtbeschwerden – andere haben normale Werte und leiden trotzdem. Die Gründe dafür kennt keiner.
Gicht wird häufig vererbt. Männer sind öfters betroffen als Frauen – genauso Personen mit Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) oder erhöhten Blutfettwerten. Auch gewisse Wasser treibende Medikamente (Diuretika) können eine Gicht begünstigen.
Gichtanfällen kann man mit ausgewählter Ernährung entgegenwirken: Viel trinken (2 bis 3 Liter im Tag), auf Alkohol verzichten, wenig Fleisch, keine Innereien und Krustentiere essen und auf üppige Mahlzeiten verzichten. Schlecht hingegen sind Fastenkuren, denn diese führen zu einem starken Anstieg der Harnsäurewerte im Blut.
Neue Forschungsergebnisse zeigen auf, dass Vitamin C den Harnsäurewert im Blut günstig beeinflusst. Neben den erwähnten Diätmassnahmen können Sie also versuchen, jeden Tag 500 bis 1000 mg Vitamin C einzunehmen.
Vitamin C erhalten Sie in Apotheken und Drogerien als Kau- oder Brausetabletten.