Köbi und Hitzfeld Wenn der Alte mit dem Neuen Gutes tut

  • Publiziert: 27.03.2010, Aktualisiert: 10.02.2012
  • Von Andreas Böni und Ilja Kaenzig

Starauflauf für einen guten Zweck: Nati-Trainer Ottmar Hitzfeld und sein Vorgänger Köbi Kuhn setzen sich für Sportler mit Körperbehinderungen ein.

Es ist ein herzliches Wiedersehen in Bellikon AG. «Wir hatten bis 1977 einige Duelle auf dem Feld», sagt Hitzfeld zu seinem Vorgänger, «und du hast mich ein paar Cupsiege mit dem FC Basel gekostet.» Ex-FCZ-Star Kuhn, als Schirmherr des Turniers dabei, erwidert schmunzelnd: «Ihr wart immer ein willkommener Gegner…»

Diese Szene ereignet sich kurz nach dem «Trainer-Comeback» von Köbi Kuhn. Im Rahmen eines Hallenturniers in der Rehaklinik Bellikon betreut der Nati-Trainer die FFA-Mannschaft. FFA steht für «Football for all», ein Gemeinschaftsprojekt des Schweizerischen Fussball-Verbands SFV, der Liga SFL, des Dachverbands des Schweizerischen Behindertensports Plusport und Axpo. Das Projekt bietet Sportlern mit Körperbehinderung die Plattform, in einem Wettkampf-Umfeld Fussball zu spielen.

Köbis Mannschaft verliert gegen das Team Laureus mit 5:10. Für die Sieger-Mannschaft (u. a. mit Urs Meier, Urs Lehmann und den beiden Trainern Timo Konietzka sowie Alain Sutter) trifft der 180-fache Handball-Nationalspieler Carlos Lima unter den Augen von Liga-Boss Thomas Grimm gleich fünf Mal.

«Gewinnen und verlieren spielt heute keine Rolle», so Hitzfeld, als Laureus-Stiftungsrat vor Ort. «Hauptsache, es war für die Kinder eine einmalige Sache.» Diese bekommen Autogramme auf ein eigens für dieses Turnier hergestelltes T-Shirt.

Und: Die gemeinnützige Laureus Foundation (Marc Walder, CEO von Ringier Schweiz und Deutschland, ist wie Hitzfeld Stiftungsrat) spendet 5000 Franken an Plusport.

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