Wegen Kurtaxe Airbnb-Detektive in Zermatt

Zermatt Tourismus setzt neuerdings Detektive ein, damit Airbnb-Vermieter von ihren Gästen die vorgeschriebene Kurtaxe verlangen.

Chalets vor Matterhorn in Zermatt (Archiv) play
Zermatt setzt auf Detektive gegen säumige Airbnb-Betreiber.  KEYSTONE

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Die Vermietungsplattform Airbnb wird immer beliebter. Auch an bekannten Ferienorten wie Zermatt im Wallis vermieten viele Private ihre Wohnungen auf diese Weise an Touristen. Das Problem dabei: Oft wird diesen Touristen keine Kurtaxe verrechnet, wie es vorgeschrieben wäre.

Um diesem Problem Herr zu werden, setzt Zermatt Tourismus seit kurzem Detektive ein, wie «SRF Regionaljournal» berichtet.

Ortskundige Detektive

Die Detektive sind ortskundig und durchforschen die Airbnb-Seite nach privaten Anbietern. «Airbnb ist sehr dynamisch. Es gibt ständig neue Anbieter, und alte verschwinden auch wieder», sagt der zuständige Kurdirektor Daniel Luggen. Deshalb sei es schwieriger, den Überblick zu behalten, als etwa bei Hotels. 

Weil sich die Airbnb-Anbieter nicht immer selbständig melden, entgeht dem Tourismusbüro Geld. «Mit diesen Gebühren wird Infrastruktur finanziert, die den Gästen wieder zugute kommt.»

Zuerst gibts eine Mahnung

Aufgespürte Anbieter, die keine Gebühren zahlen, werden aber nicht gebüsst, sondern erhalten eine schriftliche Mahnung. 

Laut Daniel Luggen hat sich im Dorf herumgesprochen, dass man genau hinschaut: «Die Leute wissen jetzt, dass wir kontrollieren. Das führt dazu, dass sich viele selber melden.» (pfc)

Publiziert am 23.12.2016 | Aktualisiert am 12.01.2017
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2 Kommentare
  • Peter  Keller aus Solothurn
    23.12.2016
    Momentmal - Die Kurtaxe ist CHF 3.-/Tag/Person, also rentabel.
    Zudem besetzen solche Touristen die offiziellen Betten damit illegal.
    Also alles klar, gut und i.O. Frohe Festtage.
  • Urs  Hagen 23.12.2016
    Da werden irgend welche Nichtsnutze losgeschickt, die werden mehr kosten als die Kurtaxe die sie eintreiben. Die Kurtaxe ist eh ein alter Zopf, da gibt es viele Gemeinden die durch Zusammenlegung mit einem anderen Ort auf einmal Kurtaxen eintreiben müssen ohne Nutzen für Touristen.