Die «Public Eye»-Awards werden dieses Jahr zum vierten Mal von den Organisationen Erklärung von Bern (EvB) und Pro Natura verliehen. Nichtregierungsorganisationen aus der ganzen Welt nominieren die umwelt- und menschenverachtendsten Konzerne. Verliehen werden die Awards in den drei Kategorien «Global Award», «Swiss Award» und «Positive Award» (für die weissen Schafe unter den Konzernen). Neu kommt der «People´s Award» hinzu, der per Internetabstimmung verliehen wird.
Winiger und Stress küren arrogante Konzerne
DAVOS – Schwarze und weisse Schafe – auch bei den Konzernen gibt es sie, findet die Organisation «Public Eye». Am WEF verleiht sie dafür ihre Awards. Mit prominenter Unterstützung: Rapper Stress und Schauspielerin Melanie Winiger sind mit von der Partie.
Aktualisiert um 11:12 | 10.01.2008
Von wegen unpolitische Promis: Stress und Melanie Wingier legen sich ins Zeug, um den globalisierungskritischen «Public Eye»-Awards zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen. Am 23. Januar moderiert die Schauspielerin in Davos am Eröffnungstag des Weltwirtschaftsforums den WEF-kritischen Event, während Rapper Stress zwei der berüchtigten «Auszeichnungen» verleiht.
Ausgerechnet am Stelldichein der Wirtschafts-Bosse und Top-Politiker in Davos, prangern die WEF-Kritiker die arrogantesten Konzerne der Welt an. Wer den Menschen und der Umwelt gegenüber nicht verantwortungsvoll wirtschaftet, bekommt dort postwendend einen «Public Eye»-Schmähpreis. Er wird am Gegengipfel der Globalisierungskritiker schon zum vierten Mal verliehen
Unter den Nominierten befinden sich dieses Jahr international bekannte Firmen wie der deutsche Chemie-Multi Bayer (weltgrösster Pestizid-Hersteller), die französische Areva-Gruppe (Uranabbau in Niger). In der Schweizer Kategorie die Erdölvereinigung oder der Zement-Riese Holcim.
Und auch einen Publikums-Preis gibt es: Im Internet können Konsumenten den übelsten Konzern in eine virtuelle «Hall of Shame» wählen. (bih)
Ausgerechnet am Stelldichein der Wirtschafts-Bosse und Top-Politiker in Davos, prangern die WEF-Kritiker die arrogantesten Konzerne der Welt an. Wer den Menschen und der Umwelt gegenüber nicht verantwortungsvoll wirtschaftet, bekommt dort postwendend einen «Public Eye»-Schmähpreis. Er wird am Gegengipfel der Globalisierungskritiker schon zum vierten Mal verliehen
Unter den Nominierten befinden sich dieses Jahr international bekannte Firmen wie der deutsche Chemie-Multi Bayer (weltgrösster Pestizid-Hersteller), die französische Areva-Gruppe (Uranabbau in Niger). In der Schweizer Kategorie die Erdölvereinigung oder der Zement-Riese Holcim.
Und auch einen Publikums-Preis gibt es: Im Internet können Konsumenten den übelsten Konzern in eine virtuelle «Hall of Shame» wählen. (bih)
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