Vinci-Aktie tiefrot Gefälschte Pressemitteilung sorgt für Kurssturz

PARIS - Der französische Baukonzern Vinci ist nach eigenen Angaben Opfer einer gefälschten Pressemitteilung geworden, die auf einen angeblichen Bilanzskandal hindeutete.

Gefälschter Bilanzskandal: Pressemitteilung lässt Vinci-Aktie sinken play
Eine gefälschte Meldung hatte am Dienstag Folgen für den Aktienkurs des französischen Baukonzerns Vinci. (Symbolbild) KEYSTONE/AP/ANDY WONG

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Medien griffen eine vermeintliche Erklärung des Unternehmens auf, wonach dieses seine Zahlenwerke für 2015 und 2016 revidiert und den Finanzchef entlässt. 

Diese Berichte lösten massive Kursverluste der Vinci-Aktie aus. Der Konzern verlor zeitweise mehr als 18 Prozent an Börsenwert. Das Management sprach von einer fingierten Mitteilung im Namen des Unternehmens, die durchweg unzutreffende Informationen enthalte. «Das ist falsch, total falsch. Wir dementieren das», unterstrich ein Vinci-Sprecher. 

Der Konzern erklärte ferner, juristische Schritte zu prüfen. Nach dem Dementi erholte sich die Vinci-Aktie deutlich und lag nur noch 3,7 Prozent im Minus.  (SDA)

Publiziert am 22.11.2016 | Aktualisiert am 23.11.2016
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  • Manfred  Grieshaber aus Zollikon
    22.11.2016
    So etwas nennt man "Scalping", das gezielte lancieren einer Falschmeldung zwecks Einstreichen eines Gewinns aus Wertpapier- oder Devisenhandel. So etwas geht heute nur noch mit Hilfe einer ganze Gruppe Trader. Ein einzelnes großes Paket zu kaufen und dann wieder zu verkaufen fällt auf, besonders bei solchen Pressemeldungen. Da bin ich bespannt was die Börsenaufsichten und Polizeibehörden ans Tageslicht bringen. Es wäre nicht das erste Mal das im großen Stil Kurse auf diese Art manipuliert werden