Vibrator gewann Innovations-Preis Die AfD hat ein Dildo-Problem

In Dresden hat ein lautloser Vibrator einen Innovationspreis gewonnen. Das passt nicht allen: Die AfD protestiert dagegen und kritisiert den zuständigen Minister.

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Beim Vibrator, den die deutsche Ingenieurin Julia Ryssel (29) aus Dresden erfunden und produziert hat, macht nur die beglückte Person laute Geräusche. Ihr «Laviu»-Vibrator ist nämlich lautlos. Höchste Raumfahrttechnik, wie es in Start-up-Kreisen heisst. 

Der Vibrator ist so innovativ, dass er beim Zukunftswettbewerb «FutureSax» einen Innovationspreis gewonnen hat. Das passt der deutschen AfD-Partei nicht. Sie attackiert den sächsischen Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) scharf für die Prämierung des Sextoys. 

Hämisch nennt AfD-Politiker Thomas Hartung den Wirtschaftsminister deshalb auch «Dildo-Dulig»: «Wer die Entwicklung eines lautlosen Vibrators für innovativ hält und mit dem 3. Platz des Wettbewerbs prämiert, muss sich fragen lassen, welches Technologieverständnis er vertritt», wird Hartung zitiert.

«Kein Skandal, sondern ein Dildo»

Früher sei man stolz gewesen auf Erfindungen wie die Lochtrommelwaschmaschine. Die Förderung von Sexspielzeug sei das Gegenteil davon, was eine Familienpartei wie die SPD beschäftigen sollte, erklärt der AfD-Politiker.

Dem attackierten Wirtschaftsminister Dulig war die Sache offenbar zu blöd. Er wollte sich anfangs gar nicht zur Kritik äussern. Sein Sprecher sagte später: «Das ist kein Skandal, sondern ein Dildo.» Wenn Dildos für die AfD im Jahr 2016 ein Skandal seien, sei das Sache der Partei und sage viel über diese Partei aus. (pma) 

Publiziert am 14.11.2016 | Aktualisiert am 16.11.2016
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