Die Akkreditierungs-Posse von Vancouver Verteidiger Furrer darf nicht ins olympische Dorf!

Die Schweizer Nati steht aktuell im "Canada Place" zum ersten Mal auf dem olympischen Eis - ohne Philippe Furrer. Der Berner Verteidiger ist momentan selbst im Training nur auf Pikett.

  • Publiziert: 13.02.2010, Aktualisiert: 10.02.2012
  • Von Dino Kessler aus Vancouver

Philippe Furrer ist momentan selbst im Training nur auf Pikett. Warum? Weil für Furrer keine Akkreditierung möglich war. Ein Witz? Nein.

Trotz gegenteiliger Versicherungen des Schweizer Verbandes am Donnerstag in Winnipeg («wir haben im olympischen Dorf sogar ein Bett zu viel bis Mark Streit und Jonas Hiller kommen») schaffte es Furrer gestern nicht an den Akkreditierungs-Funktionären vorbei.

Das IOC erlaubt nur 23 Meldungen für das olympische Dorf – Furrer muss zwei Nächte im Hotel verbringen, Zutritt zum erlauchten Kreis der Olympia-Athleten erhält der Berner höchstens dann, wenn sich Goran Bezina nicht erholen oder Mark Streit vor seiner Ankunft noch verletzen sollte.

Goran Bezina absolvierte gestern ein erstes Eistraining mit der Nati im formidablen «Canada Place», der Heimat der Vancouver Canucks.

Bezinas Verletzung (Bauchmuskelzerrung) muss bis morgen volle Belastung erlauben, sonst wird Bezina die Heimreise antreten müssen.

Gegenüber Blick.ch zeigt sich Bezina aber optimistisch: «Ich habe mit einer schmerzstillenden Spritze gespielt. Die Ärzte haben aber gesagt, dass nichts mehr kaputt gehen kann. Ich bin bereit.»

play Goran Bezina muss fitgespritzt werden. (Keystone)

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