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Die Abrechnungen der Lebensversicherer bergen für Sparer böse Überraschungen: Die Börsen boomen zwar, doch die Überschüsse bei den Einmalprämienversicherungen fallen mager aus. Nun rächt es sich, dass die Versicherungen nur sehr wenig des Anlagevermögens in Aktien investiert haben.
Diese Vorsicht hat einen dramatischen Hintergrund. Die Baisse von 2001 bis 2003 brachte einige Versicherer an den Rand des Ruins. Die Verluste mit Aktien frassen viel Eigenkapital weg. Die Versicherer wollen keinesfalls wieder in eine solche Situation geraten und halten sich bei Aktien zurück. Wer eine Einmalprämienversicherung abschliesst, muss sich daher mit einer tiefen Rendite begnügen. Im besten Fall, also mit den versprochenen, aber nicht garantierten Überschüssen, rentiert eine Sparversicherung 2,14 Prozent.
Sogar zehnjährige Bundesobligationen werfen mit 2,5 Prozent mehr ab. Dem halten Makler entgegen, dass die Sparversicherungen im Gegensatz zu den Obligationen steuerfrei sind. Tatsächlich rentieren zehnjährige Obligationen nach Steuern weniger als 2 Prozent. Aber auch bei Einmalprämienversicherungen hat man die 2 Prozent nicht auf sicher: Die Versicherer hatten wenig Hemmungen, Überschüsse zu kürzen.
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Magere Kost: Die Versicherer haben weniger als 10 Prozent in Aktien investiert.