Tötungsdelikt von Zürich-Höngg Verschwundene Armeepistole wieder aufgetaucht

  • Publiziert: 05.12.2007, Aktualisiert: 12.02.2012

ZÜRICH. Die Armeepistole, die aus der Rekrutenschule des Höngger Todesschützen entwendet wurde, ist wieder aufgetaucht.

Ob ein Zusammenhang mit dem 21-jährigen Tatverdächtigen besteht, wird abgeklärt. Die zivile Polizei habe die beiden Pistolenteile im Kanton Zürich sichergestellt, sagte Frank Zellweger, Sprecher der Militärjustiz, zu einem «Blick»-Artikel vom Mittwoch. Weitere Angaben könne er keine machen, da der Fall bei der Zürcher Staatsanwaltschaft liegt.

Die zuständige Staatsanwältin Catherine Nägeli wollte auf Anfrage nichts dazu sagen, wann und wo die Waffe gefunden wurde. Auch müsse nun abgeklärt werden, ob ein Zusammenhang zum Tatverdächtigten von Höngg bestehe.

Der 21-Jährige hatte vor fast zwei Wochen mit dem Armeegewehr eine 16-jährige Lehrtochter durch einen gezielten Schuss getötet, nachdem er die Rekrutenschule abgeschlossen hatte. Später wurde bekannt, das in der gleichen RS eine Pistole verschwand. (SDA)

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Sollen Armeewaffen zu Hause aufbewahrt werden?»

  • 53,4% Nein, so geschieht einfach weniger.
  • 21,4% Ja, das ist das Recht jedes Schweizers.
  • 25,2% Egal, wer töten will, findet eine Waffe.