US-geführte Militärkoalition 50'000 IS-Kämpfer in zwei Jahren getötet

WASHINGTON (USA) - Schlag gegen den Terror: Die US-geführte Militärkoalition im Irak und in Syrien hat seit Beginn ihrer Einsätze vor zwei Jahren laut US-Angaben mindestens 50'000 Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) getötet.

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Die US-geführte Militärkoalition im Irak und in Syrien hat seit Beginn ihrer Einsätze vor zwei Jahren laut US-Angaben mindestens 50'000 Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) getötet. Dies sei eine «vorsichtige Schätzung«, sagte am Donnerstag in Washington ein Mitarbeiter des US-Verteidigungsministeriums.

Diese Totenzahl habe eine «Auswirkung auf den Feind». Er äusserte sich nicht dazu, wie viele Kämpfer die Miliz noch hat.

Die Militärallianz ist derzeit an Grossoffensiven gegen Raka und Mossul, die beiden letzten IS-Hochburgen in Syrien und im Irak, beteiligt. Seit Ende 2014 fliegt sie massive Luftangriffe mit Flugzeugen und Drohnen gegen die Miliz. Insgesamt führte die Koalition laut Pentagon rund 16'000 Luftangriffe aus, zwei Drittel davon im Irak.

Durch die hohe Zahl von Todesopfern in den Reihen der IS-Miliz sei die gleichzeitige Offensive auf Mossul und Raka ermöglicht worden, sagte der Pentagon-Mitarbeiter, der anonym bleiben wollte. Der Sprecher der Militärkoalition, Oberst John Dorrian, hatte zuvor gesagt, dass der IS in Mossul zunehmend jugendliche Kämpfer einsetzen müsse, da es derart hohe Verluste unter seinen erfahrenen Milizionären gebe. Mehrere hundert IS-Kämpfer seien beim Kampf um die Stadt getötet worden. (SDA)

Publiziert am 08.12.2016 | Aktualisiert am 09.12.2016
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  • Urs  Altenburger , via Facebook 09.12.2016
    Ist schon merkwürdig, in Aleppo spricht man von humanitärer Katastrophe und bei der USA und Nato werden 50000 Tote als Glanzleistung dargestellt. Wieviele davon unschuldige Menschen waren wird nicht erwähnt.
    Würde USA und Nato nicht Waffen an Rebellen liefern, wäre schon lange Schluss in Syrien. Ist schon fast wie ein zweites Vietnam wo die USA kapitulieren muss.
  • Meyer  Roman aus Aarau
    09.12.2016
    Seit einem Jahr hilft Russland und Iran der Regierung von Syrien.

    Und siehe da, jetzt geht der Krieg noch bis Mai und dann ist Schluss.

    Die USA mit Präsident Trump wollen Frieden in Syrien, und kein Geld mehr verdienen.
    Nach 5 Jahren Krieg mit der USA, NATO, EU kann das sehr schnell gehen.





    Bravo Russland und Iran.

  • Konrad  Stoll aus Buengkan
    09.12.2016
    @ D. Angelone, das was sie schreiben ist doch unwichtig. Wichtig ist nur jeder getötete IS-Kämpfer ist kein Rückkehr und somit nicht mehr gefährlich
  • Dominik  ANGELONE aus Zürich
    09.12.2016
    Heisst das vorsichtig übertrieben oder untertrieben. Bis jetzt waren die maximale Anzahl solch vermeintlicher Kämpfer zwischen 20-30000. Oder werden daesh-märtyrer doppelt gezählt? Können die usa überhaupt unterscheiden zwischen Zivilisten, Rebellen und diesen Kämpfern, Fragen um Fragen...
  • andré  gubelmann aus belmonte
    09.12.2016
    50 000 ist nicht gerade viel in diesem Zeitraum,wenn man bedenkt,dass in Brasilien pro Jahr ca. 70 000 Menschen umgebracht werden.