Tochter der vermissten J. (46) «I lieb di über alles! Chum hei!»

GRENCHEN SO - Vor zwei Tagen sprang J. P. (46) aus dem Fenster und verschwand spurlos – verletzt und leicht bekleidet. Ihre Tochter richtet sich an die Öffentlichkeit und hofft, ihre Mutter auf diesem Weg zu finden.

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J. P.s Tochter sucht verzweifelt nach der verschwundenen Mutter. Facebook

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«Meine Mutter – Aus Fenster vom 4. Stock gesprungen und nun verschwunden», schreibt eine junge Frau auf Facebook. Es geschah am Stephanstag: J. P.* (46) springt gegen 22.15 Uhr vom vierten Stock in die kalte Nacht hinaus – und verschwindet in der Dunkelheit (BLICK berichtete). Seitdem fehlt von der ehemaligen Kinderspielgruppen-Leiterin jede Spur. 

P. wohnt in Sent GR und war bei ihrer Tochter in Grenchen SO zu Besuch. Diese macht sich grosse Sorgen um ihre Mutter: «Biiittee helft mit!!!!!», schreibt sie auf ihrem Facebook-Profil. Ihre Mutter sei womöglich im Raum Biel und Umgebung mit dem Zug unterwegs – verletzt, leicht bekleidet und barfuss. «Wir brauchen jeden Hinweis!» Ihre Profilbilder zeigen die junge Frau mit ihrer Mutter: «I lieb di über alles! Chum hei!», steht darunter. 

«Niemand ist dir böse»

«Du kannst dir nicht vorstellen, wie gern wir dich haben und wie gern wir dich einfach nur in die Arme nehmen würden», erklärt P.s Tochter in einem Brief an ihre Mutter, schreibt «20 Minuten». «Alles wird gut, aber du musst einfach zurückkommen.» Viele Leute würden sich wünschen, dass P. einfach nur heimkehre. Innig bittet sie die Mutter, dass sie sich irgendwo melde – egal ob bei der Polizei, einem Hotel oder an einem Bahnschalter. «Niemand ist dir böse oder sonst irgendetwas, weil wir dich einfach von ganzem Herzen lieben.»

Polizei sucht nach Hinweisen

Die vermisste J. P. ist zirka 176 cm gross, schlank und hat mittellange, blonde Haare. Personen, die Angaben über den Verbleib der Gesuchten machen können oder sie im Laufe des Tages gesehen haben, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Solothurn in Verbindung zu setzen (Telefon 032 627 71 11). (kra)

*Name der Redaktion bekannt

Publiziert am 28.12.2016 | Aktualisiert am 04.01.2017
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16 Kommentare
  • H.   Heller aus Zürich
    29.12.2016
    Es wäre sicher hilfreich, wenn die Tochter mit der Wahrheit herausrückt. Tut sie aber offenbar nicht, weil sie in dem Drama keine gute Figur machen würde. Ist die Frau wirklich gesprungen? Hat das jemand gesehen? Sie ist sicher längst tot oder bei Freunden untergekommen.
  • Georg  Ritter 29.12.2016
    Jaja, ich weiss, es ist boshaft, das in dieser Zeit des Leids zu schreiben, aber könnten gewisse Leute nicht einen Facebook-Twitter-und-weiteren-Mist-Blocker auf ihrem Tablet, ihrem Handy, ihrem PC installieren? Dann würden sie keinen Mist mehr verbreiten und sich nicht lächerlich machen. Oder weniger.
  • Markus  Seger aus Ittigen
    28.12.2016
    Schon seltsam. Umso mehr als ich ziemlich sicher bin, die Frau gesehen zu haben, allerdings am Tag zuvor, am Nachmittag des Weihnachtstags, in der S7 von Bolligen nach Bern. Sie trug, an diesem kalten Tag, nichts als ein dünnes Sommerkleid, Sandalen an den Füssen. Sie hatte kleine Wunden im Gesicht und an den Armen.Ihr Gesicht kam mir auf dem Foto sofort bekannt vor. Es schaute ausdrucklos ins Leere. Ein Zufall, sagt die Polizei.Das Datum stimme nicht. Sie, die Polizei, habe sichere Hinweise.
    • Sandra  Melliger aus Bern
      29.12.2016
      Ich habe dieselbe Frau am 24.12. in Ittigen im Bus gesehen. Sie trug ein kurzes Sommerkleid, hatte Sandalen an un einen Rollkoffer dabei. Aber ich bin mir nicht mehr sicher wegen der Haarfarbe (blond oder braun).
  • Anna  Soom 28.12.2016
    Sehr traurig das Ganze, verstehe jedoch die Geschichte nicht und wage deshalb auch kein Urteil zu fällen oder einen Kommentar abzugeben. Hoffe. das die Frau gesund aufgefunden wird und die Familie ihre Probleme lösen kann.
  • Pat  Rosenblume aus Santa Luzia
    28.12.2016
    @sarah keller
    also wenn jemand aus dem 3. stock (verstehe nicht wieso es immer 4. heisst - es gibt ja noch das eg) springt, dann muss man hinterher selbstverständlich mit allem rechnen. schlüssel und handtache kann auch geholt werden, sobald die ambulanz vor ort ist. die mutter scheint ja hochgradig suizidgefährdet... schwer vorstellbar in diesem zustand, barfuss, ohne entsprechende winterkleidung und ohne geld 2 tage durchzuhalten. notabene ohne gesehen zu werden. sehr sehr komisch das ganze
    • Sarah  Keller 29.12.2016
      Leider davon auszugehen, dass es einen Grund gibt, weswegen die Frau nirgends gesehen wurde. Komisch finde ich das nicht wirklich.

      Viel komischer finde ich, wenn jemand so darauf beharrt, dass es nicht der 4. Stock war, aus dem die Frau sprang. Wo doch Tochter und Polizei alle vom 4. Stock sprechen. Zudem mag es für Ermittlungen relevant sein, ob jemand aus dem 3. Stock + EG runterspringt, aus dem 4. Stock oder dem 4. Stock + EG - für die Angehörigen jedoch ist das so was von unerheblich!