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«Sein Maul war ganz blutig»

Aktualisiert um 10:28 | 19.05.2007

ROTTERDAM – Sein Freiheitsdrang führte zu Panik und mehreren Verletzten: Gorillamännchen «Bokito» riss im Zoo von Rotterdam aus und konnte erst nach Stunden gefangen werden.



In Panik versuchen die Zoobesucher sich vor dem Riesenaffen (im Hintergrund hinter der Palme) zu retten. (AP)
«Bokito» im Zoorestaurant: Seine Wut hat sich gelegt. (AP)
Der Zoo in Rotterdam wurde evakuiert. (Keystone)
Er ist erst elf Jahre alt, aber schon 300 Kilo schwer: Gorilla «Bokito» war nicht zu bremsen, als er gestern aus seinem Gehege im Rotterdamer Zoo ausbüxte. Er kletterte über eine Steinmauer und durchquerte sogar einen Wassergraben. Und das obwohl Gorillas nicht schwimmen können, wie der Zoo-Direktor laut «Spiegel Online» bestätigte.

Auf dem Besucherpfad raste der wildgewordenen Riesenaffe auf seiner Flucht mitten in die Holztische des Zoo-Restaurants. Kein Wunder, gerieten die Besucher in Panik!

Der Gorilla ging nun auf die Menschen los und soll dabei vier verletzt haben. Eine Frau wurde sogar gebissen: «Er hat sie gebissen, jedenfalls glaube ich das, denn als er von ihr abließ, war sein Maul ganz blutig», sagte ein Augenzeuge. Die Verletzten mussten ins Spital gebracht werden.

Erst nach Stunden konnten die Zoowärter den Menschenaffen schnappen: Bokito wurde betäubt und wieder in sein Gehege gebracht.
«Bokito» im Zoorestaurant: Seine Wut hat sich gelegt. (AP)
«Bokito» im Zoorestaurant: Seine Wut hat sich gelegt. (AP)
Der Zoo in Rotterdam wurde evakuiert. (Keystone)
Der Zoo in Rotterdam wurde evakuiert. (Keystone)
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