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Anschliessend an die Demo überreichte Regotz (54) einer säuerlich lächelnden Angestellten der US-Botschaft eine Protestnote. Darin verlangt die Syna ultimativ, dass die US-Regierung auf solche Bespitzelungs-Aktionen verzichtet. Und der dafür verantwortliche CIA-Agent die Schweiz verlassen muss.
«Man hat mir versichert, dass die Note ernst genommen wird», sagte Regotz danach. Ein Syna-Protestbrief ging auch an Justizminister Christoph Blocher (66). Er wird aufgefordert, «solche Machenschaften» zu verhindern.
Vor Ort war auch Nationalrat Hugo Fasel (51), Präsident des Gewerkschaftsdachverbands Travailsuisse. Er sprach die Affäre gestern auch in einem Gespräch mit Aussenministerin Micheline Calmy-Rey (61) an.
BLICK hatte enthüllt, dass ein CIA-Agent mit Decknamen Tom an Personendaten der 65000 Mitglieder zählenden Syna herankommen wollte. Mittlerweile sieht die Bundesanwaltschaft den Spionage-Verdacht er-
härtet. Möglicherweise schon heute entscheidet der Bundesrat über die Ermächtigung zur Strafverfolgung.