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SUISA-Sprecher Martin Wüthrich nimmt aber nicht an, dass die Geräte nun günstiger verkauft werden.
Seit September 2007 wird für digitale Speichermedien eine Gebühr erhoben, welche die Urheberrechte für gespeicherte Musik abgilt. Eigentlich war vorgesehen, diese Gebühren schon früher einzuführen. Hersteller und Importeure rekurrierten jedoch bis vor Bundesgericht.
Als die Gebühren schliesslich in Kraft traten, gab es Flashspeicher in Grössen, die 2005, als die Tarife verhandelt wurden, noch nicht existierten, wie Wüthrich gegenüber der Nachrichtenagentur SDA erklärte.
Die Umrechnung von den kleineren auf die grösseren Speicher ergab für letztere enorme Gebühren. Und für künftige Geräte mit noch grösseren Flashspeicher-Volumen ergäben sich gar horrende Gebühren.
Diesem Missstand begegnet die SUISA nun mit einer freiwilligen Senkung der Vergütung für Flashspeicher ab 4 GB. Stark ins Gewicht fällt sie etwa beim iPod Touch 32 GB: Statt 153 Franken beträgt die Vergütung seit 1. April nur noch knapp 42 Franken und damit rund 5 Prozent des Gerätepreises.
Und für künftige 64-GB-Flashspeicher gilt eine Vergütung von gegen 68 Franken. Eigentlich ergäbe die Umrechnung stolze 306 Franken. Dass allerdings die entsprechenden Geräte auf dem Markt nun günstiger würden, bezweifelt Wüthrich.
Die aktuellen Urheberrechtsgebühren gelten noch bis Mitte 2009. Die neuen Tarife werden dieses Jahr ausgehandelt, wie die SUISA, die Genossenschaft der Komponisten, Textautoren und Musikverleger der Schweiz und Liechtensteins, mitteilte. (SDA)
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Für einen iPod touch mit 32 Gigabyte Speicherplatz betragen die Abgaben nun noch knapp 42 Franken – statt 153 Franken wie bisher. Es liegt jetzt an Apple & Co., die Preissenkungen an Kunden weiterzugeben. (AP)