Sturm bringt Piloten an ihre Grenzen Horror-Flughafen Madeira

Wer am 16. Oktober nach Madeira flog, musste Nerven wie Drahtseile haben. Mit Spitzengeschwindigkeiten von 33 Knoten fegten Böen über die Piste und sorgten für holprige Landungen.

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?

Top 3

1 Adieu Whatsapp Auf diesen Handys ist im Januar Schluss
2 Chemiewolke über Pharma-Stadt? Schüler müssen wegen Rätsel-Gestank...
3 Ihre Twitter-Nachrichten aus Aleppo berühren die Welt Bana (7) ist...

News

teilen
teilen
1 shares
5 Kommentare
Fehler
Melden
Publiziert am 31.10.2016 | Aktualisiert am 06.12.2016

5 Kommentare
  • Nico  Mameli-Korn , via Facebook 01.11.2016
    Problemlos? Erstmal muss der Pilot das Flugzeug in Pistennähe bringen, ehe der Wind in bodennähe stabiler wird! Probieren sie das doch selber ohne ILS... mal sehen, ob sie dann noch immer von problemlos reden, sollten Sie die Piste überhaupt ansatzweise erreichen.
  • Jens  Goldmann 31.10.2016
    Schon früher mussten Maschinen bei Sturm nach Lissabon oder Porto Santo ausweichen. Es durften nur Portugisische Piloten der TAP landen welche diese Piste und die Verhältnisse genau kannten. Ich bin damals in der ersten Maschine gesessen nach dem Absturz einer SATA Maschine in Funchal. Auch wir mussten ausweichen nach Lissabon da starker Strurm war. Erst am folgenden Tag durften die Piloten landen. Funschal-Maseira ist eine der schwierigsten Pisten in Europa. Sehr kurz und beidseitig das Meer.
  • Hubi  Müller aus Höchstetten
    31.10.2016
    Habe auch gestaunt dass man vor der Landung, bereits sehr nahe der Piste, noch einen engen U Turn fliegt. Prompt ist unser Flieger während dem Wendemanöver einmal ziemlich heftig abgesackt. Und in Zürich soll noch nicht mal der gekröpfte Landeanflug möglich sein.
  • Hans  Ernst aus Langenthal
    31.10.2016
    Horror? 33 Knoten sind kein Problem für grössere Flugzeuge. Allerdings die offensichtlichen Böen, wie man den wcklern ansieht, wobei deutich zu sehen ist, wie der Wind in Bodennähe stabiler wird, somit sind die Landungen nicht so ein Problem. Aber klar, BLICK verkauft mit der Schlagzeile "Problemlose Landungen nach böiger Luft" keine Zeitungen... wie wärs also mit: "Horror Landung von nackter Pilotin"?"
    • Manfred  Grieshaber aus Zollikon
      31.10.2016
      Ich bin da schon gewesen. Die Piste ist zur Hälfte auf Stelzen über dem Meer erbaut, zur anderen Hälfte an den Berghang. Flugzeuge müssen kurz vor der Landung eine enge Kurve fliegen. Wegen der Topographie hat es fast immer Scher- und Fallwinde, deshalb dürfen dort nur Piloten nach einem Zusatztraining starten und landen. Dieses Training ist auf die speziellen Bedingungen Madeiras ausgerichtet. Außerdem hat der Flughafen Funchal kein ILS, bei Nebel kann Madeira gar nicht angeflogen werden.