«Lame Duck» auf Twitter Russische Botschaft verspottet Obama

LONDON (GB) - Die russische Botschaft in Grossbritannien hat sich mit einem Tweet über US-Präsident Barack Obama lustig gemacht.

Twitter-Spott: Russische Botschaft verhöhnt Barack Obama online play
Wladimir Putin und Barack Obama: Die Beziehungen zwischen Russland und den USA sind angespannt. Keystone

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Weltpolitik in 140 Zeichen: Die russische Botschaft in Grossbritannien hat mit einem spöttischen Tweet auf die Ausweisung von 35 russischen Diplomaten aus den USA reagiert und sich über US-Präsident Barack Obama lustig gemacht.

Mit der Ausweisung von 35 Diplomaten habe Obama für ein «Déjà-vu» aus den Zeiten des Kalten Kriegs gesorgt, hiess es in der Nachricht im Twitter-Kanal der Botschaft. Man sei «wie jedermann» froh, das Ende «dieser glücklosen» - und am 20. Januar aus dem Amt scheidenden - Regierung zu sehen.

Die Nachricht vom Mittwochabend zierte das Bild einer Ente mit dem Schriftzug «lame» - die berühmte lahme Ente, wie ein Präsident in den USA genannt wird, wenn er nur noch gut zwei Monate im Amt ist bis zur Machtübergabe an den Nachfolger.

Der scheidende US-Präsident Obama hatte zuvor wegen vermuteter russischer Hackerangriffe Sanktionen gegen Russland angekündigt. 35 russische Diplomaten, die die US-Regierung für Geheimdienstmitarbeiter hält, wurden zum Verlassen des Landes aufgefordert.

Obamas designierter Nachfolger Donald Trump hat mehrmals angekündigt, nach der Amtsübernahme im Weissen Haus die Beziehungen zu Russland wieder verbessern zu wollen. (SDA)

Publiziert am 30.12.2016 | Aktualisiert am 30.12.2016
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5 Kommentare
  • Urs  Gfeller aus Meierskappel
    30.12.2016
    Wegen Vermutungen werden Konsequenzen gezogen, super. Lahme Ente kann man ja jetzt nicht mehr sagen. Er (Obama) bewegt zur Zeit mehr als in den letzten 8 Jahren. Warum er die Handbremse erst jetzt löst unterliegt wohl auch Vermutungen. Ohne Konsequenzen, oder doch?
  • Kutozov  Hans aus Moscow
    30.12.2016
    Es muss für die Botschaftsangestellten wohl sehr frustrierend sein, zu sehen wie Millionen ihrer Landsleute ihrem Land den Rücken kehren und sich im Westen, insbesondere auch in London und den USA niederlassen.
  • Harry  Kant , via Facebook 30.12.2016
    Obama mcht sich mit seinem Aktionismus lächerlich. Vielleicht will er auch einfach zeigen dass er noch da ist. Danach gerät er in Vergessenheit, ich denke das macht ihm sehr zu schaffen.
  • Walter  Greber aus Greifensee
    30.12.2016
    Dieser Präsident wurde einer Hirnwäsche unterzogen, den eine solche Entscheidung zu treffen auf Grund einer Vermutung ist doch schon sehr Fragwürdig.
  • Meier  Stefan 30.12.2016
    Wo der Russe nunmal Recht hat.....Der aktuelle Chef im weissen Haus hinterlässt seit mehreren Wochen den Eindruck mit dem Ende seiner Macht nicht klarzukommen. Hoffentlich endet dies nicht noch in einer ausgewachsenen midlife crises.