Sondereinheit stürmte «Big Apple»: Raubüberfall auf Kontaktbar in Frauenfeld

FRAUENFELD TG - Ein bewaffneter Mann hat heute Nachmittag die Kontaktbar «Big Apple» in Frauenfeld überfallen. Eine Sondereinheit der Thurgauer Polizei stürmte das Gebäude – jedoch ohne Erfolg. Der Täter ist noch immer auf der Flucht.

Kurz vor dem Zugriff: Lagebesprechung der Polizeibeamten. play

Kurz vor dem Zugriff: Lagebesprechung der Polizeibeamten.

Marcel Sauder

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Kontaktbar «Big Apple»: Hier fand der Raubüberfall statt. Marcel Sauder

Es ist kurz nach 16.15, als bei der Thurgauer Polizei eine äusserst beunruhigende Meldung eingeht: «Eine Angestellte des ‹Big Apple› sagte uns am Telefon, dass sich eine bewaffnete Person in ihrem Lokal aufhalte», sagt Matthias Graf, Polizeisprecher der Kantonspolizei Thurgau, zu BLICK.

Sofort rückt ein Grossaufgebot von Polizisten aus. Kurz darauf ist die Kontaktbar in der St. Gallerstrasse umstellt. Die Beamten bringen rund ein Dutzend Anwesende in Sicherheit und sichern das Gebiet ab.

Gegen 18 Uhr stürmt die Sondereinheit «Leu» das Gebäude. Den gesuchten Mann finden die Einsatzkräfte während der rund eineinhalb Stunden langen Durchsuchungsaktion allerdings nicht.

Offenbar kann der Täter noch vor dem Eintreffen der Polizei fliehen. Jedoch ohne Beute, wie erste Ermittlungen zeigen.

Laut Augenzeugen bedrohte der Unbekannte die Anwesenden mit einer Faustfeuerwaffe und forderte Bargeld. Verletzt wurde beim Raubüberfall niemand.

Der Täter ist noch immer auf der Flucht, die Polizei sucht nach Zeugen. Der Mann wird als zirka 185 bis 195 Zentimeter gross beschrieben. Er habe eine blaue Jacke und blaue Jeans getragen und sei von schlanker Statur. Zudem sei er während des Überfalls mit einem schwarzen Tuch vor dem Mund maskiert gewesen. (gr/bih)

Publiziert am 05.01.2016 | Aktualisiert am 05.01.2016
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11 Kommentare
  • Rosmarie  Möckli aus Felben-Wellhausen
    06.01.2016
    Eine Frage? Könnte es sich hier um einen Werbegag für das Lokal handeln? Warum umstellt die Polizei über 1 Std. das Haus, ohne dass sich der Räuber noch im Gebäude befindet? Da könnte doch die Damen aus dem Etablissement die Polizei draussen informieren,dass der Räuber schon das weite gesucht hat!!?Es ist kein Vorwurf an die Polizei!Diese haben es schon richtig gemacht!Aber das Personal des Etablissements??????
    • Pedro  Steinmann 06.01.2016
      War auch mein Gedanke, wenn man vorbei fährt sieht man keine Autos auf dem Parkplatz, Januarloch stopfen ist angesagt.
    • franceaco  meier aus Chur
      06.01.2016
      Das war auch mein erster Gedanke! Das Puff läuft nicht und die Fasnacht steht vor der Tür. Also sollte man möglichst günstig Werbung machen.... Und das ist, denke ich, wirklich gelungen! Und überhaupt, wer ist so blöd und überfällt die Bar am Nachmittag? Wohl niemand, wenn schon kurz vor Feierabend, wenn die Kassen ev. etwas Geld drin haben!
    • Monica  Waldvogel aus Häuslenen
      06.01.2016
      konnte man die Polizei informieren, dass ein bewaffneter Räuber in der Kontaktbar ist, hätten sie auch melden können, dass er getürmt ist...ohne grosses Aufgebot. Ob dieser Werbegag nicht letztlich kontraproduktiv ist, da dieses Etablissement eher Mühe hat mit genügend Zulauf?
  • Willy   Nuesch aus Oranjestad
    05.01.2016
    Also dauerte es 90 minuten bis die Polizei eintraf. Kein Wunder war der Bewaffnete dann weg...
  • luigi  schatz 05.01.2016
    Anruf um 16:15....Zugriff gegen 18:00....ist doch ein Scherz oder...?
    Sind Die immer soo schnell...?
  • Cello  Pfischterer 05.01.2016
    Geht es nur noch mit Sonder-blablabla und Spezial-blablabla? Sind wir jetzt schon im Krieg oder bereiten wir uns nur darauf vor? Hierzu kann man nur sagen: Wer Gewalt sät, wird Gewalt ernten.
  • Marco  Hanhart , via Facebook 05.01.2016
    Früher war das mal ein angesagtes Lokal, schade dass es zur Kontaktbar verkommen ist.