Sogar die Vögel pfeifen lauter Soundcheck beim Katzenschreck

GEMPEN SO - Der Nachbarschaftsstreit von Gempen SO geht in die nächste Runde: Gestern rückte die Polizei bei Heinz Aebischer an – um zu messen, wie laut es bei ihm wirklich piept.

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Dass es bei Heinz Aebischer (55) aus Gempen SO piept, ist nichts Neues. Mit seinen fünf Katzenschrecks verjagt er nicht nur Büsi aus seinem Garten – sondern auch zwei Nachbarn von ihren Terrassen (BLICK berichtete). Gestern ging der Nachbarschaftsstreit im 885-Einwohner-Dorf in die nächste Runde. 

Um kurz nach 14 Uhr rückt die Polizei bei Heinz Aebischer und seiner Frau Gabriela (52) an. Die Beamten sind gekommen, um den von der Staatsanwaltschaft angeordneten Soundcheck zu überwachen. Ein Mitarbeiter der Fachstelle Lärmschutz vom Amt für Umweltschutz Solothurn stellt sich mit seinem Schallpegel-Messgerät in den Garten von Nachbarin Rösli Caduff (63). Jetzt schalten die Aebischers ihre Katzenschrecks ein.

Hier ein Pfeifen, dort schon Ruhe

Das hohe Pfeifen ist deutlich zu hören. Anders die Situation bei Nachbar Nummer zwei, einem Basler Stadtpolizisten: Von seiner Terrasse aus sind die Katzenschrecks kaum wahrnehmbar – selbst die Vögel singen lauter.

Ob die Geräusche tatsächlich über der Norm liegen, muss der Experte nun auswerten. Ohne die Geräte müsste Heinz Aebischer seine geliebten Rosen dem Erdboden gleichmachen: «Ich bin herzkrank, der Katzenkot ist gefährlich für mich. Es besteht Infektionsgefahr.» Deshalb wollen die Aebischers auch für ihre Katzenschrecks kämpfen: «Wir ziehen auch vor Gericht. Man kann die Geräte schliesslich normal im Laden kaufen. Das kann doch nicht verboten sein.»

Publiziert am 07.01.2017 | Aktualisiert am 07.01.2017
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14 Kommentare
  • Dee  Domröse 07.01.2017
    Diese Katzenschrecks grenzen an Folter, extrem unangenehm, und sie reagieren leider nicht nur auf vorbeilaufende Katzen, sondern offensichtlich auch auf Wassertropfen, Windstösse, Lichtreflektionen oder was auch immer. Ältere Menschen und insb. Männer scheinen die Geräusche auf der Frequenz nicht so gut wahrnehmen zu können. Unsere Nachbarn liessen zum Glück mit sich reden und haben den Katzenschreck entfernt.
  • Ulrich  Schwab 07.01.2017
    Wei wir keine Katze in der Umgebung haben, aber gleichwohl Kot im Rasen liegt, sind es auch Marder oder Igel. Schon mal überlegt, dass es auch noch andere "Verschmutzer" gibt?
  • Andreas  Meier aus Zürich
    07.01.2017
    Ich ziehe Katzen in der Nachbarschaft den meisten menschlichen Nachbarn vor!
  • Daniel  Evans 07.01.2017
    Ich mag an sich Katzen.
    Aber die Verschmutzung die diese hervorrufen, weil irgendwie jeder zweite 5 davon hat, geht ja gar nicht.
    Ich kann jene verstehen die solche sanften Abschreckungsmassnahmen gegen die unkontrolliert herumkotenden Tiere einsetzt.
    Etwas Toleranz von beiden Seiten wäre da schon angebracht.
    Dass Katzenhalter keine Verabgabung leisten müssen wie zB Hundehalter ist unverständlich.
  • ursli  schäle 07.01.2017
    Genau mein Lieblingsthema. Kot der überall herumliegt (Spielplätze, Gärten, Blumenbeete...) sind nämlich nicht von Hunden sondern von Katzen. Somit sind auch die einzigen verantwortungslosen Tierbesitzer die Katzenbesitzer. Katzen gehören genau wie die Hunde an Leinen wenn sie draussen sind und müssen ebneso besteuert werden.