
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Letzten Mittwoch zelebrierte der argentinische Nationalstürmer seine Kunst erstmals auf Schweizer Boden. Und die 13138 Fans in Basel bekamen beim Test zwischen Argentinien und Kroatien (2:3) jede Menge Messi-Show zu sehen.
Mit dem Aussenrist zirkelte er einen Auskick von Keeper Abbondanzieri an Pletikosa vorbei. Eine Finte rechts, eine links – und husch war er an Tudor vorbei. Ein Traum, wie Messi den Ball auf den Rist hob und halbhoch ins gegnerische Tor schoss.
Unfassbar, diese Spielübersicht und Dribbelstärke, mit der er für jeden Gegner zum Albtraum wird. Unglaublich, wie er mit einer stupenden Technik Räume schafft, wo eigentlich gar keine sind. Die Fans quittierten die Show mit einem Transparent: «Messi ist der legitime Nachfolgter von Maradona».
Dabei war seine Karriere mit 13 Jahren fast beendet, bevor sie überhaupt begonnen hatte. Wegen genetisch bedingter Kleinwüchsigkeit!
Als der damals 1,40 Meter kleine Dribbel-Künstler zum Probetraining bei River Plate Buenos Aires erschien, winkten die Ärzte ab. Doch Vater Jorge gab nicht auf. Auf Anraten eines Cousins sprach Lionel bei Barcelona vor. Sofort erkannte FCB-Scout Carlos Rexach das Talent: «Selbst ein Marsmännchen hätte gesehen, dass der Junge zu Ausserordentlichem fähig ist.»
Der Klub ordnete eine Hormonbehandlung an. Heute ist Messi «stattliche» 1,68 Meter gross und ein Weltstar – von Barça mit einem Vertrag bis 2014 und festgeschriebener Ablösesumme von 145 Millionen Euro ausgestattet. «Er ist für mich mit Ronaldinho der beste Fussballer der Welt und mir sehr ähnlich», sagt Maradona über seinen Nachfolger. Er muss es schliesslich wissen…
play
Ab durch die Mitte: Argentiniens Wunder-Zwerg Lionel Messi dribbelt sich zwischen den Kroaten Tomas (l.) und Kranjcar durch. (EQ Images)