
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Simon Schoch wollte nach Olympia-Silber 2006 in Turin seine Karriere heute mit Gold krönen und gleichzeitig seinen jüngeren Bruder Philipp beerben.
Doch der Viertelfinal im Dauerregen von Cypress Mountain bedeutet für den 31-jährigen Zürcher bereits Endstation. Im ersten Lauf gegen den unbekannten Russen Stanislaw Detkow leistet er sich einen Schnitzer und handelt sich einen Rückstand von 0,66 Sekunden ein.
Im zweiten Durchgang scheint er Detkow bereits aufgeholt zu haben, aber dann verkantet Schoch und verpasst das Tor. Aus der Traum!
«Es war phasenweise wie ein Blindflug», sagt Schoch zu den unangenehmen, regnerischen Wetterbedingungen.
«Man musste extrem gefühlvoll fahren. Leider hatte ich in beiden Viertelfinal-Läufen einen groben Schnitzer drin.» Am Ende muss sich Schoch mit Platz fünf zufrieden geben.
Roland Haldi, Marc Iselin und Nevin Galmarini scheitern bereits in der Quali. «Es war nicht unser Tag heute», sagt Trainer Franco Giovanoli zum Abschneiden seiner Athleten. «Im Wettkampf gehört eine Portion Glück dazu. Das Glück hatten wir heute leider nicht gepachtet.» (msc/M.A.)