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«Die Verbesserungen sind vor allem auf die Massnahmen in der Industrie und bei den Autoabgasen zurückzuführen», erklärt Richard Ballaman vom Bundesamt für Umwelt (BAFU).
Gesamtschweizerisch eingehalten werden die Grenzwerte zum Schutz der Gesundheit und der Umwelt vor Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid, Staubniederschlag und Schwermetallen. Dies belegt die heute publizierte Studie des Nationalen Beobachtungsnetzes für Luftfremdstoffe (NABEL).
Weitere Massnahmen nötig
Trotzdem sind die Grenzwerte für Luftschadstoffe auch im vergangenen Jahr teilweise deutlich überschritten worden, wie die Nabel-Studie schreibt. Zu hoch sind die Werte vor allem beim Ozon, dem Feinstaub und den Auspuffgasen. Massnahmen zur Verminderung der Schadstoffemissionen seien deshalb unverändert nötig.
«Technische Fortschritte können zu weiteren Verbesserungen beitragen», sagt Ballaman. Nabel plädiert gleichzeitig dafür, die ökonomischen Anreize für ein umweltgerechtes Verhalten auszubauen.