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In diesem Mehrfamilienhaus wurden die 7-jährigen Zwillinge getötet. (Keystone)
Die Schweizer Eltern der Zwillinge hatten in der Nacht auf Montag kurz vor 02.30 Uhr der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich gemeldet, dass ihre beiden Kinder umgebracht worden seien (Blick.ch berichtete). Sanität und Polizei rückten sofort in die Wohnung der Familie nach Arn, Gemeindegebiet Horgen, aus und fanden den siebenjährigen Knaben tot auf. Seine Zwillingsschwester starb trotz Wiederbelebungsversuche kurze Zeit später.
Im Zuge der ersten Ermittlungen ergab sich ein dringender Tatverdacht gegen die 34-jährige Mutter und den 39-jährigen Vater. Sie sind nach wie vor in Haft und stehen unter Aufsicht der Staatsanwaltschaft für Gewaltdelikte. Ein Geständnis lag zunächst nicht vor. Auch der Hintergrund der Tat und der Tatablauf liegen noch im Dunkeln.
Der Staatsanwalt hat inzwischen beim Haftrichter Antrag auf Untersuchungshaft für die Eltern beantragt, wie Martin Sorg, Sprecher der Kantonspolizei Zürich, am Stephanstag auf Anfrage sagte. Der Entscheid des Haftrichters stand noch aus.
In Horgen löste Zwillings-Mord Betroffenheit aus. Es habe überhaupt keine Signale seitens der Eltern gegeben, die auf ein solches Delikt hätten schliessen lassen, sagte Gemeindepräsident Walter Bosshard am Weihnachtstag der Zürcher Lokal-TV-Station «Tele Züri». Kinder schilderten das Mädchen und den Knaben im Zürcher Lokalsender als aufgestellt. Beide hätten immer gelacht und sich nie gestritten, sagten sie. (AP)
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Die Ermittler informieren voraussichtlich erst nach den Feiertagen genauer über die Geschehnisse in Arn/Horgen. (Keystone)