Zuvor arbeitete Michel Ansermet 41 Jahren mit giftigen Tieren Sein Kätzchen richtete ihn so zu

LAUSANNE - Giftige Reptilien konnten Michel Ansermet nicht schrecken. Sein kleines Bauernkätzchen infizierte ihn allerdings mit der Katzenkratzkrankheit.

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Jahrelang arbeitete Michel Ansermet mit giftigen Tieren. Er war Direktor des Vivarium in Lausanne. Täglich hatte er Kontakt mit Krokodilen, Spinnen und Schlangen. Ansermet scherzt: «41 Jahre hatte ich mit giftigen Tieren zu tun, doch eine Katze brachte mich ins Bett.»

Es begann vor einem Monat. Ansermet spürte eine kleine Verdickung zwischen Ohr und Wange. Doch er wollte nicht sofort zum Arzt und hoffte auf eine schnelle Genesung. Es kam anders. Neben Schwellungen um die Augen hatte er starke Kopfschmerzen. Auch ein Facharzt konnte den Grund dafür nicht auf Anhieb erkennen und überwiese ihn ins Spital von Yverdon-les-Bains VD.

Mit Katzenkratzkrankheit infiziert

Am letzten Montag liess er dort ein MRI machen. Dieses ergab jedoch keine weiteren Details zum Krankenbild. Nach einer Biopsie fragte ihn der Arzt: «Haben Sie Katzen?», erzählt Ansermet dem «Le Matin». Danach kam die Diagnose schnell. Die Katzenkratzkrankheit  (KKK) war schuld an den Symptomen des Westschweizers. Eine Infektionskrankheit, die durch Kratzer von Katzen übertragen wird. 

Der Katzenliebhaber musste viel Antibiotika einnehmen und wurde geheilt aus dem Spital entlassen. Er kehrte zu seiner kleinen Babykatze zurück, die auf ihn wartete. Nach kurzer Zeit legte sich der Kater neben Ansermet, als wäre er sich seiner Schuld bewusst. (fss) 

Publiziert am 18.12.2016 | Aktualisiert am 24.12.2016
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1 Kommentare
  • Charles  Huggler aus Anàpolis/GO
    19.12.2016
    alles gut ausgegangen ,das ist eine kleine aber schöne weihnachtsgeschichte der mensch wird gesund und die katze überlebt und die beiden sind wieder glücklich zusammen.wow einfach toll ich mag es den beiden gönnen,bei dem direktor wäre ich auch gerne ein reptil!